
Ausgerechnet mein bester Mitarbeiter hat gekündigt!
Stellen Sie sich vor: Ausgerechnet ihr bester Mitarbeiter hat gekündigt!
Die Kündigung hatte sie kalt erwischt.
Er war zuverlässig, fachlich stark und jemand, dem sie auch schwierige Themen geben konnte.
Kein offensichtlicher Streit.
Keine großen Beschwerden.
Plötzlich lag die Kündigung auf dem Tisch.
Was sie besonders beschäftigt hat:
„Warum hat er vorher nichts gesagt?“
Sie ging die letzten Monate im Kopf durch.
Hätte ich etwas merken müssen?
Habe ich zu wenig gefragt?
War er schon länger unzufrieden?
Was ihr am meisten weh tat, war die Frage:
„Habe ich als Führungskraft versagt?“
Wir haben uns im Coaching angeschaut, was in den Monaten vor seiner Kündigung passiert war.
Dabei kamen Dinge hoch, die für sich genommen völlig unspektakulär wirkten.
Er hatte funktioniert, das ja.
Vielleicht sogar zu gut.
Denn gerade bei den Mitarbeitern, auf die immer Verlass ist, entsteht schnell ein gefährlicher blinder Fleck.
Man kümmert sich um diejenigen, bei denen es brennt.
Der High Performer läuft schließlich.
Bis er irgendwann nicht mehr läuft.
Sondern geht.
Eine Kündigung beginnt schließlich nicht an dem Tag, an dem sie ausgesprochen wird.
Die wichtigste Frage lautete also nicht: Warum geht er?
Sondern: Was ist in den Monaten davor passiert, und woran hätte sie es erkennen können?
Wenn Sie auch starke Mitarbeiter im Team hast, bei denen Sie automatisch denken „Da ist alles gut!“, sollten wir reden.
Vorsorge ist besser als Nachsorge.
Der Oktober ist bei mir ausgebucht. Für den November öffne ich jetzt wieder 2 Plätze für ein erstes Gespräch. Wenn Sie bei Ihren Leistungsträgern kein Risiko eingehen wollen, schreiben Sie mir.
Herzliche Grüße
Astrid Winderl
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