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Delegieren: Warum sich viele Führungskräfte selbst im Weg stehen🚦

3. April 2025

„Die Kunst der Führung besteht darin, zu wissen, was man nicht selber tun muss .“

THEODORE ROOSEVELT

💭 „Ich delegiere doch! Aber dann machen die das nicht so, wie ich’s will!“
💭 „Bis ich das erklärt habe, hab ich’s schneller selbst erledigt.“
💭 „Wenn ich zu viel abgebe, denken die am Ende noch, ich mach nix mehr…!“

Erwischt? Dann herzlich willkommen in der Delegations-Falle! 🎭

Was ist passiert?
🔹 Sie jonglieren 100 To-dos, springen von Meeting zu Meeting – und fühlen sich am Ende des Tages, als hätten Sie trotzdem nichts geschafft.
🔹 Ihr Team wartet auf Anweisungen, anstatt selbstständig zu denken.
🔹 Und wenn mal jemand eigenständig handelt, passt es nicht „richtig“– also reißen Sie es doch wieder an sich.

😵‍💫 Und Zack! Sie sind die teuerste Fachkraft im eigenen Team!

👉 Typisches Szenario:
Sie geben eine Aufgabe ab. Fünf Minuten später: „Chef:in, wie soll ich das jetzt genau machen?“
Sie erklären. Dann nochmal. Und beim 3. Mal reißt Ihr Faden. „Sag mal, kriegen die gar nichts gebacken?!“ denken Sie und dann hören Sie sich sagen: „Weißt Du was, ich mach’s schnell selbst!“

Ergebnis passt, Zeit für lange Erklärungen gespart – also alles gut?

🚨 Weit gefehlt! Knapp daneben ist auch vorbei!

Sie sparen damit keine Zeit – Sie investieren Zeit in Dauerstress.

Warum? SIE schaffen sich selbst die Probleme:
⛔️ Sie schaffen Abhängigkeiten. Ihr Team lernt: „Chef macht’s am Ende sowieso selbst, wozu anstrengen?!“
⛔️ Ihr Team fühlt sich entmündigt. Und irgendwann hört es auf, selbst mitzudenken.
⛔️ Sie werden zum Flaschenhals. Ihr Team wartet auf Sie, und nichts geht voran.
⛔️ Sie sind ständig überlastet, im Dauerstress. Statt zu führen, versinken Sie im Klein-Klein.

🔎 Wie es anders gehen soll?
1. Machen Sie klare, konkrete und überprüfbare Angaben.
2. Legen Sie einen Rahmen fest – nicht jeden einzelnen Schritt. Klarheit und Freiraum ist gefragt. Sie führen keine Marionetten.
3. Halten Sie aus, dass Dinge anders gemacht werden als von Ihnen selbst. Das Ergebnis ist entscheidend!

Delegieren heißt führen – nicht loslassen!

🔥 Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Schreiben Sie mir gerne eine persönliche Nachricht oder lassen Sie uns reden.

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

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