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🔥 Wenn zwei sich streiten … und Sie als Führungskraft mittendrin stecken …

27. März 2025

„Die besten Lösungen entstehen nicht durch Streit, sondern durch gemeinsames Verstehen.“

ALBERT EINSTEIN

Zwei Teammitglieder geraten aneinander. Erst geht es nur um eine Kleinigkeit. Dann wird der Ton schärfer. Augenrollen. „Spitze“ Kommentare in Meetings.

Sie spüren: Hier braut sich etwas zusammen. Doch was tun?
💭 „Wenn ich jetzt eingreife, denke alle, ich mach einen auf Helikopter…“
💭 „Kindergarten! Die sind erwachsen, sollen sie’s selbst regeln.“
💭 „Aber wenn ich nichts tue, wird womöglich noch das ganze Team mit reingerissen…“

Tja, ein Dilemma, was tun?
🔹 Greifen Sie zu früh ein, heißt es: „Die Führungskraft spielt Kindergärtner:in.“
🔹 Greifen Sie zu spät ein, haben sich Fronten gebildet – und Sie dürfen den Scherbenhaufen aufsammeln.

Das Problem? Viele Führungskräfte warten zu lange.
Warum? Weil sie hoffen, dass ES sich von allein löst. Weil sie nicht der oder die „Böse“ sein wollen. Oder weil sie Angst haben, dass der Konflikt dann noch größer wird.

🎯 Wann also sollten Sie eingreifen? Die 3-Stufen-Regel:
1. Halten Sie sich raus, wenn es noch sachlich ist.
Meinungsverschiedenheiten sind normal. Ein gesundes Maß an Reibung bringt Teams voran.

2. Werden Sie hellhörig, wenn es persönlich wird.
Sobald Sätze gefallen sind wie: „Typisch für Dich!“, „Mit Dir kann man einfach nicht arbeiten!“, geht es nicht mehr um die Sache – sondern um Macht (wer als Gewinner:in aus dem Konflikt hervorgeht).

3. Greifen Sie ein, wenn das Team unter dem Konflikt leidet.
Wenn sich Kolleg:innen zurückziehen, Meetings toxisch werden oder nur noch in Lagerdenken gesprochen wird („Wir gegen DIE“), dann brennt die Hütte.

💡 Wie lösen Sie das?
Neutral moderieren, nicht Partei ergreifen. („Ich sehe, dass hier unterschiedliche Erwartungen aufeinanderprallen…“)
Einen Rahmen vorgeben, aber klären lassen. („Wie können wir das lösen, ohne dass es für Euch beide frustrierend ist?“, „Was genau ist das jeweilige Bedürfnis?“)
Lösungen statt Schuld suchen. („Was wäre eine gute Lösung, mit der Ihr beide leben könnt?“)

Denn: Gute Führung bedeutet nicht, jedes Feuer selbst zu löschen – sondern zu wissen, WANN Sie das Feuer löschen MÜSSEN.

🔥 Welche Erfahrungen haben Sie mit Konflikten im Team gemacht?
Schreiben Sie mir gerne eine persönliche Nachricht oder lassen Sie uns reden.

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

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