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Monat: Februar 2026

Welche Probleme Führungskräfte wirklich zu mir bringen …

„Wahre Führung kommt von innen.“

nach RALPH WALDO EMERSON

Manchmal fragen mich Führungskräfte,
mit welchen Themen andere zu mir kommen.

Die Antwort ist selten abstrakt.
Es geht fast immer um Situationen, die im Alltag drücken.

🫴 Zum Beispiel Unternehmen,
die Personal reduzieren mussten,
weil Entscheidungen unter hohem wirtschaftlichem Druck getroffen wurden.
Zurück blieben Teams, die den gleichen Umfang mit weniger Personal stemmen sollten.
Meist spürbar erschöpft.

Oder Führungskräfte,
die lernen wollen, Kritik klar auszusprechen.
Mit Respekt, Würde und Klarheit.

Ein konkretes Beispiel aus der Hotellerie: Es ging um etwas scheinbar Banales:
👉 eine Mitarbeiterin, deren sehr üppige Beinbehaarung (trotz Strümpfen sichtbar) Gäste irritierte.
Die Frage war nicht, ob man das anspricht,
sondern wie man es tut, ohne persönliche Grenzen zu überschreiten.

Und keine Sorge,
ich habe nicht den Gang zu einer Kosmetikerin initiiert.
Sagen wir es so:
Es gab eine galante Lösung 😉

Es kommen auch Menschen zu mir,
die frisch in den elterlichen Betrieb eingestiegen sind.
Plötzlich tragen sie volle Verantwortung.
➡️ Für Mitarbeitende, die sie seit Kindertagen kennen.
➡️ Für Entscheidungen, die früher andere getroffen haben.
➡️ Für ein Unternehmen, mit dem sie emotional stark verbunden sind.

Und dann sind da Führungskräfte,
die beruflich stark und souverän wirken.
Im Alltag sehr leistungsfähig.
Doch im Gespräch mit mir zeigt sich oft ein anderes Bild.
Sie halten durch und funktionieren.
Privat sind sie am Rande der Erschöpfung.
Gesundheitlich angeschlagen.
Feierabend existiert eher als Begriff denn als Realität.

Was all diese Themen verbindet,
ist selten fehlendes Fachwissen.

Es geht um innere Führung.
Um Klarheit und eine starke Kommunikation,
die Orientierung gibt, ohne auszubrennen.

Zu mir kommen Führungskräfte,
die merken,
dass gute Führung im Außen nur so stabil ist
wie die innere Haltung, aus der heraus sie handeln.

Gute Führung kommt von Innen.

Wenn Sie sich in einem dieser Beispiele wiedererkennen,
dann wissen Sie, warum ein Gespräch mit mir sinnvoll sein kann.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Verantwortung vs. Einfluss: Wo liegt Ihre Macht?

„Macht bedeutet die Fähigkeit, Dinge zu bewirken – nicht, sie nur zu verantworten.“

ROSABETH MOSS KANTER

Ich will mehr Verantwortung.

Wenn Sie diesen Satz aussprechen, meinen Sie ihn meist anders.
Es geht um Einfluss.
Um die Möglichkeit, Entscheidungen mitzuprägen und Wirkung zu entfalten.

Im Alltag entwickelt sich dann eine Dynamik, die viele unterschätzen.

Sie bekommen zusätzliche Aufgaben und mehr Zuständigkeit, schließlich wollten Sie ja mehr Verantwortung. Et voilà.

Mit jeder Erwartung wächst der Druck auf Sie.

‼️ Ihr tatsächlicher Einfluss jedoch bleibt nahezu unverändert.

Selbst Entscheidungen, die Sie nicht getroffen haben,
müssen Sie nach Außen vertreten.

Ergebnisse werden Ihnen zugeschrieben,
obwohl Sie den Rahmen kaum beeinflussen konnten.

Und vieles bleibt nur deshalb stabil,
weil Sie es mühsam zusammenhalten.

‼️ Der Wunsch nach Verantwortung war im Kern ein Wunsch nach Gestaltungsspielraum.
Nach Einfluss auf Richtung und Prioritäten.

Was Sie in Wahrheit bekommen haben, ist Verantwortung ohne echte Entscheidungsmacht.

Lange fühlt sich das nach Einsatz an.
Nach dem Versuch, der Rolle gerecht zu werden.

Bis es eben beginnt, schwer zu werden.

Viele merken erst spät, was hier passiert.

Erschöpfung entsteht häufig dort,
wo Verantwortung stetig wächst
und der eigene Einfluss begrenzt bleibt.

„Menschen sind nicht müde von der Arbeit. Sie sind müde von fehlendem Sinn und fehlender Wirkung.“ (Peter Senge)

Deshalb braucht es eine ehrliche Klärung.

Wofür tragen Sie Verantwortung, und worauf haben Sie wirklich Einfluss?

Denn wenn Sie Einfluss klar einfordern, erleben Sie Führung, die Sie im Alltag entlastet, statt auslaugt.

👉 Meine Arbeit unterstützt Führungskräfte darin, mit klarer Kommunikation und stabiler Selbstführung Einfluss wirksam zu nutzen und messbare Ergebnisse zu erzielen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, lade ich Sie zu einem persönlichen Gespräch ein.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Coaching unter Generalverdacht?

Das treibt mich gerade um.

Wieder gab es Reportagen, in denen Coaching kritisch beleuchtet wurde.

Doch was dort sichtbar wurde, war irritierend.

Dass diese Themen öffentlich gemacht werden, ist richtig.
Machtmissbrauch darf nicht unter dem Deckmantel von Entwicklung verschwinden.

Was mir dabei jedoch Sorgen macht, ist etwas anderes.

Plötzlich steht eine ganze Branche unter Generalverdacht.

Als wäre jede Form von Coaching Manipulation
und darauf ausgelegt, Abhängigkeit zu erzeugen.

Nein, das ist nicht so!
Denn es gibt Menschen, die Verantwortung tragen für das, was sie auslösen.
Die nicht mit Druck und Angst arbeiten, sondern mit Klarheit und Werten.

👉 Genau deshalb ist mein Schmetterlingsprinzip entstanden.

Natürlich wird für Coaching Geld verlangt.
So wie für jede andere professionelle Leistung auch.
Denn seriöse Coaches sind fundiert ausgebildet und bilden sich stetig weiter.

Das Problem ist nicht das Honorar.

Das Problem entsteht dort, wo Angst geschürt wird,
wo Kontrolle als Transformation verkauft wird.

Was ich mir wünsche und mir persönlich wichtig ist, ist eine differenzierte Betrachtungsweise.

Wenn Erfahrungen problematisch waren, sollten sie benannt werden.
Sachlich und konkret.
Damit andere informiert entscheiden können.

Ich ermutige Menschen, sich auszutauschen.
Auch über ihre Erfahrungen mit mir.
Transparenz ist kein Risiko für mich.
Sie ist ein Zeichen von Qualität.

Eine Arbeit, die tragfähig ist, hält Rückfragen aus.

Und Begleitung, die wirklich stärkt, führt nicht in Abhängigkeit, sondern in Eigenverantwortung.

Es wäre hilfreich, wieder stärker auf etwas zu setzen, das oft verloren geht:
auf gesunden Informationsaustausch auf Augenhöhe, statt auf Polemik.
Und auf den eigenen inneren Kompass zu hören.

Dieses Thema berührt mich auch mein Verantwortungsgefühl.
Pauschalurteile hinterlassen Unsicherheit.
Und das führt dazu, dass Menschen sich keine Unterstützung mehr holen,
selbst dann nicht, wenn sie sie dringend brauchen.

Wenn Sie gerade unsicher sind:
Stellen Sie Fragen.
Lassen Sie sich erklären, wie jemand arbeitet.

Und wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt, dann gehen Sie.
Ohne Rechtfertigung.

Wie sehen Sie das?

Herzliche Grüße
Astrid Winderl