
Was tun Sie, wenn Ihr Mitarbeiter recht hat und Sie nicht?
Tja, genau dann zeigt sich für mich emotionale Reife in Führung.
Eine Entscheidung zurückzunehmen, hinter der man vorher überzeugt stand, ist unangenehm. Genauso wie zuzugeben, dass man etwas übersehen hat oder dass die Idee eines Mitarbeitenden schlicht besser ist als die eigene.
Ja, das kratzt manchmal am Ego.
Aber an einer Entscheidung festzuhalten, nur weil sie von mir kam, macht mich nicht stärker.
Manchmal muss ich sagen können:
„Ich habe mich einfach geirrt.“
„Dein Einwand war berechtigt.“
„Lass uns das anders machen.“
Auch um Hilfe zu bitten gehört für mich dazu.
Gute Führung bedeutet nicht, jederzeit alles im Griff zu haben. Es bedeutet auch, sich selbst korrigieren zu können und trotzdem klar zu bleiben.
Am Ende zählt nicht, wer recht hatte.
Es zählt, was das Team und die Sache weiterbringt.
Übrigens: Im Oktober habe ich nur 3 Plätze für ein kostenfreies Strategiegespräch frei. Schicken Sie mir eine kurze Mail mit KLARHEIT als Stichwort, wenn Sie einen davon möchten.
Herzliche Grüße
Astrid Winderl
Mehr Beiträge

Manche Themen lassen sich in zwei Minuten Video besser erzählen als auf zwei Seiten Text

Führen in der Krise: So machen Sie es besser 🚀
