
Fachlich sind Sie top. Trotzdem ziehen andere an Ihnen vorbei. Woran liegt das?
Je höher Sie kommen, desto weniger zählt Fachwissen.
Sie sind fachlich stark. Ihre Ergebnisse stimmen immer.
Trotzdem ziehen andere an Ihnen vorbei.
Irgendwann stellt sich die Frage: Was haben die, was ich nicht habe?
Oft lautet die Antwort: Sie haben verstanden, dass sich die Spielregeln verändern, je höher Sie kommen.
1. Hören Sie auf, nur in Ihrem eigenen Bereich gut zu sein.
Solange Sie ausschließlich die Probleme Ihrer Abteilung lösen, werden Sie auch genau dafür wahrgenommen.
Wollen Sie Richtung Top-Management, müssen verstehen, was Ihre Entscheidungen für das gesamte Unternehmen bedeuten.
Fragen Sie sich vor Ihrem nächsten Meeting: Welches Unternehmensproblem löse ich hier eigentlich? Plötzlich argumentieren Sie auf einer anderen Ebene.
2. Ihr Chef sollte Ihren Namen nicht erklären müssen, wenn Sie nicht im Raum sind.
Wichtige Karriereentscheidungen fallen ohne Sie.
Dann reicht es nicht, dass Ihr direkter Vorgesetzter Ihre Leistung kennt.
Wer kennt Ihre Arbeit außerhalb Ihres Bereichs? Und wofür kennt man Sie?
Sichtbarkeit heißt nicht, ständig über sich selbst zu sprechen. Ihre Leistung muss nur dort wahrgenommen werden, wo über größere Verantwortung entschieden wird.
3. Bauen Sie Beziehungen auf, bevor Sie sie für Ihre Karriere brauchen.
Viele beginnen erst mit Networking, wenn sie die nächste Position wollen. Zu spät.
Menschen empfehlen Menschen, deren Arbeit sie kennen und deren Urteil sie vertrauen.
Deshalb brauchen Sie Kontakte außerhalb Ihres direkten Teams.
Die entscheidende Frage lautet:
Wenn morgen über eine größere Position gesprochen wird und Sie sitzen nicht mit am Tisch. Wer kennt Ihre Arbeit gut genug, um Ihren Namen ins Spiel zu bringen?
Teil 2 folgt nächste Woche, am 12.11.26:
Sind Sie für die nächste Ebene überhaupt schon aufgestellt?
Herzliche Grüße
Astrid Winderl
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