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Schlagwort: Feedback

Das würde ich als Führungskraft NIEMALS tun

Ich würde niemals meinen eigenen Stress an meinem Team auslassen.
Führung bedeutet, Druck zu steuern, nicht ihn weiterzugeben.
Ihre Mitarbeitenden sind keine Projektionsfläche für einen schlechten Tag.

Ich würde niemandem ein schlechtes Gewissen machen, weil er offen sagt, dass die Belastung zu groß wird.
Wer seine Grenzen anspricht, denkt nicht nur an sich. Er schützt die Qualität der Arbeit und oft das ganze Team.

Ich würde nie nach einem Schuldigen suchen, wenn etwas schiefläuft.
Mich interessiert, warum ein Fehler entstanden ist und wie wir verhindern, dass er noch einmal passiert.
Genau so entsteht eine Kultur, in der Menschen Verantwortung übernehmen.

Ich würde nie glauben, dass ein einfaches „Bitte“ oder „Danke“ unwichtig ist.
Respekt zeigt sich nicht in großen Reden, sondern in den kleinen Momenten des Arbeitsalltags.

Ich würde niemanden tagelang auf Feedback warten lassen.
Wer keine Rückmeldung bekommt, arbeitet im Zweifel, trifft unsichere Entscheidungen oder verliert irgendwann die Motivation.

Und ich würde niemals denken, dass mich mein Titel automatisch zu einer guten Führungskraft macht.
Menschen folgen keiner Position. Sie folgen Menschen, denen sie vertrauen.

Welche Verhaltensweise hat Ihrer Meinung nach in guter Führung keinen Platz?

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Die schwierigen Gespräche beginnen oft mit einem einzigen Satz.

Mein letztes Kurzvideo hat viele Führungskräfte zum Nachdenken gebracht.

Es ging um eine Mitarbeiterin mit starker Beinbehaarung und um die Frage, wie man als Führungskraft ein so sensibles Thema respektvoll anspricht.

Die vielen Reaktionen haben mir einmal mehr gezeigt: Es ging dabei gar nicht um Beinbehaarung.

Und im heutigen Video geht es auch nicht um Körpergeruch.

Es geht um etwas viel Grundsätzlicheres.

Wie sprechen Sie Dinge an, die Ihnen unangenehm sind, ohne den anderen zu verletzen?

Genau diese Gespräche schieben viele Führungskräfte immer wieder vor sich her.

Nicht, weil sie konfliktscheu sind.

Sondern weil sie sich fragen:
– Wie sage ich das, ohne den anderen bloßzustellen?
– Welche Worte sind die richtigen?
– Was, wenn das Gespräch eskaliert?

Dabei ist oft nicht das Gespräch das eigentliche Problem.

Das Problem ist das Schweigen.

Denn während Sie noch überlegen, entstehen im Team längst Gerüchte, Unsicherheit oder Frust.

Im heutigen Kurzvideo zeige ich Ihnen anhand eines Praxisbeispiels, wie Sie auch ein heikles Thema wertschätzend, beobachtend und lösungsorientiert ansprechen können.

Welches Gespräch schieben Sie gerade vor sich her?

Vielleicht nehmen Sie aus dem heutigen Video genau den einen Satz mit, der Ihnen den Einstieg erleichtert.

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Ich freue mich, wenn wir uns dort wiedersehen.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl