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Schlagwort: Führungspersönlichkeit

Was passiert, wenn Ihr Team plötzlich mehr über KI weiß als Sie?

Ihr Team weiß über KI mehr als Sie? Und ich meine damit nicht nur ein bisschen mehr.

Sondern so viel mehr, dass Ihre Mitarbeiter:innen mit einem Klick etwas erledigen, wofür Sie früher Stunden gebraucht hast.

Die Mitarbeiter:innen schreiben schneller. Sie analysieren schneller. Sie bereiten Präsentationen vor. Sie bauen sich eigene Workflows.

Und Sie?

Sie probieren auch KI aus.

Nur kommen Sie trotz aller Bemühungen nicht hinterher.
Sie merken, dass es jetzt für Sie als Führungskraft unangenehm wird.

Denn bisher war Wissen ein Teil Ihrer Autorität.
Sie hatten Erfahrung. Sie kannten die Abläufe und wussten, wie die Dinge funktionieren.

Jetzt sitzt aber jemand in Ihrem Team, der Ihnen zeigen kann, wie Sie Ihre Arbeit in zehn Minuten erledigen, für die Sie vorher einen halben Tag gebraucht haben.

Das kann am Ego kratzen.
Und es kann Angst machen.

„Bin ich dann überhaupt noch die Führungskraft, wenn meine Mitarbeiter:innen in diesem Thema viel weiter sind als ich?“

Ja.

Aber Ihre Rolle verändert sich.

Sie müssen nicht der Mensch im Raum sein, der KI am besten bedienen kann.
Sie müssen der Mensch sein, der erkennt, was damit möglich wird.
Der die richtigen Fragen stellt.
Der entscheidet, wo KI eingesetzt wird und wo nicht.
Der Verantwortung übernimmt, wenn etwas schiefläuft.

Vor allem aber:
Der es aushält, dass jemand aus seinem Team etwas besser kann als er selbst.

Darum geht es hier auch gar nicht um den nächsten Beitrag darüber, ob KI gut oder schlecht ist.

Diese Diskussion können wir langsam lassen.

Wir kommen an KI nicht mehr vorbei. Wir sind längst mittendrin.

Eine weitaus spannendere Frage ist:
Was passiert mit Ihrer Führung, wenn Ihr Team technologisch schneller ist als Sie?

Vielleicht ist genau das der Moment, in dem sich zeigt, wie gut Sie wirklich führen.

Ob Sie fähig sind, andere groß werden lassen zu lassen, ohne sich selbst dadurch kleiner zu fühlen.

Gute Führung kommt von Innen.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Eine Milliarde reichte nicht aus, um ihr Team zu kaufen

Mark Zuckerberg wollte ihr Team.

Nicht einen Mitarbeiter oder zwei. 

Das ganze Team!

Dafür war Meta bereit, Summen zu zahlen, die für die meisten unvorstellbar sind. Einzelnen Ingenieuren sollen Angebote in dreistelliger Millionenhöhe gemacht worden sein, einem sogar bis zu einer Milliarde Dollar.

Und trotzdem blieb ihr Team.

Warum eigentlich? 

Weil außergewöhnliche Menschen nicht nur einer Idee folgen.

Sie folgen einer Persönlichkeit.

Mira Murati stammt aus einer kleinen Stadt in Albanien. Mit 16 Jahren verließ sie ihre Heimat, studierte Ingenieurwesen und arbeitete zunächst bei Tesla, bevor sie zu OpenAI wechselte.

Dort gehörte sie zu den prägenden Köpfen hinter Technologien wie ChatGPT, DALL·E und Codex. Später wurde sie CTO und übernahm in einer der turbulentesten Phasen des Unternehmens sogar vorübergehend die Rolle der CEO.

Als sie OpenAI verließ, entschied sie sich nicht für den einfachsten Weg.

Sie gründete ihr eigenes Unternehmen.

Kurz darauf folgte eine milliardenschwere Finanzierung und eine Unternehmensbewertung, die innerhalb weniger Monate in die Milliarden ging.

Doch beeindruckend ist nicht nur ihr Lebenslauf.

Beeindruckend ist, dass Menschen bereit waren, auf unfassbar viel Geld zu verzichten, um weiter mit ihr zu arbeiten.

Das passiert nicht wegen eines Gehalts.

Nicht wegen eines Titels.

Und auch nicht wegen kostenloser Snacks oder moderner Büros.

Es passiert, wenn Menschen einer Vision vertrauen.

Wenn sie an die Person glauben, die sie führt.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen jemandem, der Mitarbeiter beschäftigt…

…und jemandem, der Menschen inspiriert.

Man kann Talente einkaufen.

Loyalität muss man sich verdienen.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

💥 7 Merkmale, an denen Sie erkennen, dass Sie als Führungskraft versagen

Kennen Sie die 7 Warnsignale? … und verlieren grad Ihr Team?

  1. Niemand widerspricht Ihnen mehr.
  2. Fehler werden vertuscht, statt angesprochen.
  3. Gute Mitarbeiter:innen kündigen still und leise.
  4. Eigeninitiative ist kaum noch vorhanden.
  5. Im Team wird mehr getratscht als kommuniziert.
  6. Mitarbeiter:innen machen nur noch Dienst nach Vorschrift.
  7. Erfolge werden nicht gemeinsam gefeiert, aber Fehler schnell weitergereicht.

Die Leistung eines Teams ist oft Spiegel seiner Führung.

Nicht jede Schwäche im Team ist ein Führungsproblem.
Aber wenn mehrere dieser Punkte dauerhaft auftreten, lohnt sich der Blick zuerst in den Spiegel.

Welche dieser 7 Red Flags erkennen Sie bei sich?

Antworten Sie mir gerne direkt auf diese Mail. Ich lese alles.

Und wollen Sie noch mehr Input zum Thema „Klare Kommunikation“ und „Gute Führung kommt von Innen“? Dann folgen Sie mir auf Facebook, Insta und Linkedin.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl