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Schlagwort: Kommunikation in der Führung

Was passiert, wenn Ihr Team plötzlich mehr über KI weiß als Sie?

Ihr Team weiß über KI mehr als Sie? Und ich meine damit nicht nur ein bisschen mehr.

Sondern so viel mehr, dass Ihre Mitarbeiter:innen mit einem Klick etwas erledigen, wofür Sie früher Stunden gebraucht hast.

Die Mitarbeiter:innen schreiben schneller. Sie analysieren schneller. Sie bereiten Präsentationen vor. Sie bauen sich eigene Workflows.

Und Sie?

Sie probieren auch KI aus.

Nur kommen Sie trotz aller Bemühungen nicht hinterher.
Sie merken, dass es jetzt für Sie als Führungskraft unangenehm wird.

Denn bisher war Wissen ein Teil Ihrer Autorität.
Sie hatten Erfahrung. Sie kannten die Abläufe und wussten, wie die Dinge funktionieren.

Jetzt sitzt aber jemand in Ihrem Team, der Ihnen zeigen kann, wie Sie Ihre Arbeit in zehn Minuten erledigen, für die Sie vorher einen halben Tag gebraucht haben.

Das kann am Ego kratzen.
Und es kann Angst machen.

„Bin ich dann überhaupt noch die Führungskraft, wenn meine Mitarbeiter:innen in diesem Thema viel weiter sind als ich?“

Ja.

Aber Ihre Rolle verändert sich.

Sie müssen nicht der Mensch im Raum sein, der KI am besten bedienen kann.
Sie müssen der Mensch sein, der erkennt, was damit möglich wird.
Der die richtigen Fragen stellt.
Der entscheidet, wo KI eingesetzt wird und wo nicht.
Der Verantwortung übernimmt, wenn etwas schiefläuft.

Vor allem aber:
Der es aushält, dass jemand aus seinem Team etwas besser kann als er selbst.

Darum geht es hier auch gar nicht um den nächsten Beitrag darüber, ob KI gut oder schlecht ist.

Diese Diskussion können wir langsam lassen.

Wir kommen an KI nicht mehr vorbei. Wir sind längst mittendrin.

Eine weitaus spannendere Frage ist:
Was passiert mit Ihrer Führung, wenn Ihr Team technologisch schneller ist als Sie?

Vielleicht ist genau das der Moment, in dem sich zeigt, wie gut Sie wirklich führen.

Ob Sie fähig sind, andere groß werden lassen zu lassen, ohne sich selbst dadurch kleiner zu fühlen.

Gute Führung kommt von Innen.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Die schwierigen Gespräche beginnen oft mit einem einzigen Satz.

Mein letztes Kurzvideo hat viele Führungskräfte zum Nachdenken gebracht.

Es ging um eine Mitarbeiterin mit starker Beinbehaarung und um die Frage, wie man als Führungskraft ein so sensibles Thema respektvoll anspricht.

Die vielen Reaktionen haben mir einmal mehr gezeigt: Es ging dabei gar nicht um Beinbehaarung.

Und im heutigen Video geht es auch nicht um Körpergeruch.

Es geht um etwas viel Grundsätzlicheres.

Wie sprechen Sie Dinge an, die Ihnen unangenehm sind, ohne den anderen zu verletzen?

Genau diese Gespräche schieben viele Führungskräfte immer wieder vor sich her.

Nicht, weil sie konfliktscheu sind.

Sondern weil sie sich fragen:
– Wie sage ich das, ohne den anderen bloßzustellen?
– Welche Worte sind die richtigen?
– Was, wenn das Gespräch eskaliert?

Dabei ist oft nicht das Gespräch das eigentliche Problem.

Das Problem ist das Schweigen.

Denn während Sie noch überlegen, entstehen im Team längst Gerüchte, Unsicherheit oder Frust.

Im heutigen Kurzvideo zeige ich Ihnen anhand eines Praxisbeispiels, wie Sie auch ein heikles Thema wertschätzend, beobachtend und lösungsorientiert ansprechen können.

Welches Gespräch schieben Sie gerade vor sich her?

Vielleicht nehmen Sie aus dem heutigen Video genau den einen Satz mit, der Ihnen den Einstieg erleichtert.

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Ich freue mich, wenn wir uns dort wiedersehen.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl