Zum Hauptinhalt springen

Schlagwort: Respekt

Fachwissen können Sie lernen. Haltung nicht.

Nach über 30 Jahren als Führungskräfte-Coach:
Diese 3 Verhaltensweisen sind für mich absolute No-Gos.

Ich habe im Laufe meiner Zeit als Führungskraft viele Menschen erlebt.

Menschen, die fachlich unglaublich stark waren.
Und andere, deren Lebenslauf auf den ersten Blick nicht wirklich beeindruckend aussah.

Mit der Zeit habe ich eines gelernt:
Fachwissen lässt sich entwickeln. Haltung deutlich schwerer.

Deshalb schaue ich nicht nur auf das Können. Sondern auch auf das Verhalten.

1️⃣ No-Go: Keine Verantwortung übernehmen
Fehler sind menschlich. Entscheidend ist, was danach kommt.

Übernimmt die Person Verantwortung?
Oder beginnt sie sofort damit, Gründe und Schuldige zu suchen?

„Das hat mir niemand gesagt.“
„Dafür war jemand anderes zuständig.“
„Unter diesen Umständen konnte das ja nicht funktionieren.“

Wenn Sie solche Sätze ständig hören, sollten Sie genauer hinschauen.
Eigenverantwortung können Sie nicht erzwingen.

2️⃣ No-Go: Respekt nur nach oben

Wie spricht jemand mit der Reinigungskraft?
Mit dem Praktikanten?
Mit einer neuen Kollegin?

Respekt ist leicht, wenn Sie etwas von jemandem möchten.
Der wahre Charakter zeigt sich dort, wo Sie nichts zurückbekommen.

Deshalb rate ich Ihnen: Beobachten Sie nicht nur, wie jemand mit Ihnen umgeht.
Beobachten Sie, wie er mit den Menschen umgeht, die „unter“ ihm stehen.

3️⃣ No-Go: Nichts mehr lernen wollen

Die besten Mitarbeitenden, die ich erlebt habe, wussten nicht alles.
Aber sie waren neugierig, haben Fragen gestellt und sie haben Fehler reflektiert.

Wenn jemand überzeugt ist, bereits alles zu wissen, wird Entwicklung schwierig.

Genau deshalb würde ich Ihnen raten:
Stellen Sie nicht nur Menschen ein, die fachlich zu Ihrer Stelle passen.

Achten Sie auf Menschen, die menschlich zu Ihrem Team passen.

Denn Fachkompetenz bringt jemanden ins Unternehmen.
Haltung entscheidet, was er daraus macht.

Und manchmal ist genau das der Unterschied zwischen einem Team, das einfach funktioniert und einem Team, in dem Menschen wirklich gerne arbeiten.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Wenn Ihr Job Sie krank macht

„DEIN JOB MACHT DICH KRANK.“

Und oft ist es nicht die Arbeit selbst.
Sondern die Umstände, unter denen Sie arbeiten müssen.

  • Vorgesetzte, die nur Druck machen, aber keine Wertschätzung zeigen
  • Teams, in denen schlechte Stimmung den Tag bestimmt
  • Fehler werden sofort kritisiert, Einsatz ist selbstverständlich
  • Permanente Erreichbarkeit und Überstunden werden „normal“

Sie kennen das?

Sie kommen erschöpft nach Hause. Schlafen schlecht.
Sind dauerhaft angespannt. Selbst am Wochenende schalten Sie nicht mehr ab.

Irgendwann glauben Sie: Das gehört eben dazu.
Tut es nicht.

Verantwortung und Druck sind Teil von Führung.
Dauerhafter Druck ohne Respekt macht krank.

Menschen brauchen Respekt.
Vertrauen.
Das Gefühl, gesehen zu werden.

Denn die besten Teams entstehen nicht dort, wo Menschen Angst vor Fehlern haben.
Sondern dort, wo Menschen gerne ihr Bestes geben wollen.

Gute Führung kommt von Innen. Von und bei Ihnen.

Wenn Sie spüren, dass Ihr Job inzwischen Ihre Gesundheit kostet, dann lassen Sie uns hinsehen.
Gemeinsam. Vertraulich. Klar.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl