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Schlagwort: Führungskompetenz

Was passiert, wenn Ihr Team plötzlich mehr über KI weiß als Sie?

Ihr Team weiß über KI mehr als Sie? Und ich meine damit nicht nur ein bisschen mehr.

Sondern so viel mehr, dass Ihre Mitarbeiter:innen mit einem Klick etwas erledigen, wofür Sie früher Stunden gebraucht hast.

Die Mitarbeiter:innen schreiben schneller. Sie analysieren schneller. Sie bereiten Präsentationen vor. Sie bauen sich eigene Workflows.

Und Sie?

Sie probieren auch KI aus.

Nur kommen Sie trotz aller Bemühungen nicht hinterher.
Sie merken, dass es jetzt für Sie als Führungskraft unangenehm wird.

Denn bisher war Wissen ein Teil Ihrer Autorität.
Sie hatten Erfahrung. Sie kannten die Abläufe und wussten, wie die Dinge funktionieren.

Jetzt sitzt aber jemand in Ihrem Team, der Ihnen zeigen kann, wie Sie Ihre Arbeit in zehn Minuten erledigen, für die Sie vorher einen halben Tag gebraucht haben.

Das kann am Ego kratzen.
Und es kann Angst machen.

„Bin ich dann überhaupt noch die Führungskraft, wenn meine Mitarbeiter:innen in diesem Thema viel weiter sind als ich?“

Ja.

Aber Ihre Rolle verändert sich.

Sie müssen nicht der Mensch im Raum sein, der KI am besten bedienen kann.
Sie müssen der Mensch sein, der erkennt, was damit möglich wird.
Der die richtigen Fragen stellt.
Der entscheidet, wo KI eingesetzt wird und wo nicht.
Der Verantwortung übernimmt, wenn etwas schiefläuft.

Vor allem aber:
Der es aushält, dass jemand aus seinem Team etwas besser kann als er selbst.

Darum geht es hier auch gar nicht um den nächsten Beitrag darüber, ob KI gut oder schlecht ist.

Diese Diskussion können wir langsam lassen.

Wir kommen an KI nicht mehr vorbei. Wir sind längst mittendrin.

Eine weitaus spannendere Frage ist:
Was passiert mit Ihrer Führung, wenn Ihr Team technologisch schneller ist als Sie?

Vielleicht ist genau das der Moment, in dem sich zeigt, wie gut Sie wirklich führen.

Ob Sie fähig sind, andere groß werden lassen zu lassen, ohne sich selbst dadurch kleiner zu fühlen.

Gute Führung kommt von Innen.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Fachwissen können Sie lernen. Haltung nicht.

Nach über 30 Jahren als Führungskräfte-Coach:
Diese 3 Verhaltensweisen sind für mich absolute No-Gos.

Ich habe im Laufe meiner Zeit als Führungskraft viele Menschen erlebt.

Menschen, die fachlich unglaublich stark waren.
Und andere, deren Lebenslauf auf den ersten Blick nicht wirklich beeindruckend aussah.

Mit der Zeit habe ich eines gelernt:
Fachwissen lässt sich entwickeln. Haltung deutlich schwerer.

Deshalb schaue ich nicht nur auf das Können. Sondern auch auf das Verhalten.

1️⃣ No-Go: Keine Verantwortung übernehmen
Fehler sind menschlich. Entscheidend ist, was danach kommt.

Übernimmt die Person Verantwortung?
Oder beginnt sie sofort damit, Gründe und Schuldige zu suchen?

„Das hat mir niemand gesagt.“
„Dafür war jemand anderes zuständig.“
„Unter diesen Umständen konnte das ja nicht funktionieren.“

Wenn Sie solche Sätze ständig hören, sollten Sie genauer hinschauen.
Eigenverantwortung können Sie nicht erzwingen.

2️⃣ No-Go: Respekt nur nach oben

Wie spricht jemand mit der Reinigungskraft?
Mit dem Praktikanten?
Mit einer neuen Kollegin?

Respekt ist leicht, wenn Sie etwas von jemandem möchten.
Der wahre Charakter zeigt sich dort, wo Sie nichts zurückbekommen.

Deshalb rate ich Ihnen: Beobachten Sie nicht nur, wie jemand mit Ihnen umgeht.
Beobachten Sie, wie er mit den Menschen umgeht, die „unter“ ihm stehen.

3️⃣ No-Go: Nichts mehr lernen wollen

Die besten Mitarbeitenden, die ich erlebt habe, wussten nicht alles.
Aber sie waren neugierig, haben Fragen gestellt und sie haben Fehler reflektiert.

Wenn jemand überzeugt ist, bereits alles zu wissen, wird Entwicklung schwierig.

Genau deshalb würde ich Ihnen raten:
Stellen Sie nicht nur Menschen ein, die fachlich zu Ihrer Stelle passen.

Achten Sie auf Menschen, die menschlich zu Ihrem Team passen.

Denn Fachkompetenz bringt jemanden ins Unternehmen.
Haltung entscheidet, was er daraus macht.

Und manchmal ist genau das der Unterschied zwischen einem Team, das einfach funktioniert und einem Team, in dem Menschen wirklich gerne arbeiten.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Ihr Team ist nicht Ihr Problem.

Im Urlaub beobachte ich Menschen und denke: Warum funktioniert das hier eigentlich so viel leichter?

Da sitzen Menschen zusammen, die sich vorher nie gesehen haben. Aus verschiedenen Ländern, unterschiedliche Sprachen, ganz unterschiedliche Vorstellungen vom Miteinander.

Und trotzdem findet man einen Weg.
Man fragt nach. Man lächelt. Man versucht, den anderen zu verstehen.

Keiner kennt die Geschichte des anderen. Und trotzdem gibt es diese Bereitschaft, aufeinander zuzugehen.

Zurück im Job mit Führungskräften und Teams erlebe ich manchmal genau das Gegenteil.

Da reicht ein Satz.
Eine Nachfrage wird als Kritik verstanden. Ein anderer Ton wird sofort persönlich genommen. Aus einer normalen Diskussion wird in Minuten ein Konflikt und Drama.

Irgendwann reden die Menschen nicht mehr miteinander. Sie reden übereinander.

Ich glaube, hier liegt eine der unterschätzten Aufgaben von Führung.
Sie können nicht erwarten, dass Menschen automatisch wissen, wie gute Kommunikation funktioniert. Viele haben es nie gelernt.

Sie haben gelernt, sich zu verteidigen. Recht zu behalten. Kritik persönlich zu nehmen. Sich zurückzuziehen, wenn es schwierig wird.

Sie als Führungskraft können hier ansetzen.

Sie können vorleben, wie man spricht, wenn man verschiedener Meinung ist.
Wie man nachfragt, bevor man unterstellt.
Und einen Moment länger zuhören, bevor Sie reagieren.

Und Sie können Ihrem Team vermitteln: Wir müssen uns hier nicht bekämpfen. Wir dürfen Dinge einfach klären.

Das braucht Zeit. Aber es ist lernbar.

Für mich ist das eine der schönsten Aufgaben von Führung: Menschen dabei zu helfen, miteinander besser zu werden.

Denn manchmal ist Ihr Team gar nicht das Problem. Vielleicht fehlt ihm nur das Handwerkszeug.
Und genau da können Sie ansetzen.

Gerne zeige ich Ihnen wie.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Kennen wir das nicht alle 😅

Kennen Sie das auch, Gedanken wie:

„Wie oft soll ich das eigentlich noch erklären?“
„Warum versteht das denn keiner?“
oder ganz simpel:
„Maaaann, ich kann nicht mehr.“ 😂

Dann passiert meistens eines von zwei Dingen:

Sie schlucken es runter, bis Sie irgendwann explodieren.

Oder Sie sagen etwas in einem Ton, bei dem Sie fünf Minuten später selbst denken:
„Okay … hätte man vielleicht anders formulieren können.“

Sie sind nicht automatisch eine schlechte Führungskraft, nur weil Kommunikation mit Ihrem Team manchmal verdammt anstrengend ist.

Ich bin mir sehr sicher Ihnen fehlt nicht die Kompetenz.

Vielleicht fehlt Ihnen einfach das Wie.

Wie formuliere ich Erwartungen so, dass sie wirklich verstanden werden?

Wie setze ich Grenzen, ohne jedes Mal der oder die „Böse“ zu sein?

Wie spreche ich Probleme an, ohne dass mein Gegenüber sofort in die Rechtfertigung geht?

Und wie kommuniziere ich so klar, dass ich nicht fünfmal dasselbe erklären muss?

Gute Führungskommunikation ist kein Charakterzug. Sie ist eine Fähigkeit.
😉 Good news: Fähigkeiten kann man lernen.

Damit Sie beim nächsten Mal nicht denken:
„Ich würde am liebsten alle …“

… sondern Ihr Team bereits beim ersten Satz weiß:
Okay. Verstanden. Das ist jetzt Sache.

… dürfen Sie sich gerne mein Buch holen. Ich lege es Ihnen wärmstens ans Herz. 😉

Viel Input, praktische Impulse und jede Menge Aha-Momente für ’n Appel und ’n Ei. 🍎🥚

Schicken Sie mir einfach eine kurze Mail mit dem Keyword: „APPEL & EI“

Herzliche Grüße
Ihre Astrid Winderl

Rot. Gelb. Grün.Blau. Das ist doch alles Quatsch.

Haben Sie sich auch schon manchmal die Frage gestellt:
„Warum funktioniert mein Team einfach nicht?“

Ich jedenfalls höre diese Frage immer wieder.

Und tatsächlich haben mich in den letzten Tagen mehrere Führungskräfte gefragt:
„Was hat es eigentlich mit diesen roten, gelben, grünen und blauen Typen auf sich?“

Ich habe deshalb etwas vorbereitet, das ich normalerweise nur mit meinen Klientinnen und Klienten im Coaching teile.

Denn wenn Sie dieses Prinzip einmal verstanden haben, werden Sie viele Konflikte in Teams mit ganz anderen Augen sehen.

– Da sitzt ein Mitarbeiter im Meeting, der sofort Entscheidungen treffen möchte.
– Daneben jemand, der erst alle Fakten prüfen will.
– Eine Kollegin sprudelt vor Ideen und denkt laut.
– Ein anderer braucht Ruhe, Struktur und Zeit, um Veränderungen anzunehmen.

Und was passiert?

– Der Schnelle hält den Vorsichtigen für langsam.
– Der Vorsichtige hält den Schnellen für unüberlegt.
– Der Kreative wirkt chaotisch.
– Der Ruhige wird unterschätzt.

Aus Missverständnissen werden Konflikte.

Aus Konflikten entsteht Frust.

Und irgendwann heißt es:
„Unser Team funktioniert einfach nicht.“

Dabei funktioniert das Team vielleicht sogar hervorragend.

Nur die Kommunikation hat Luft nach oben .

Genau deshalb beschäftigen sich viele Führungskräfte mit Modellen wie dem Farbmodell oder DISC, um zu verstehen, warum derselbe Führungsstil den einen motiviert und den anderen demotiviert.

Die stärksten Teams bestehen aus unterschiedlichen Persönlichkeiten, deren Stärken erkannt und bewusst geführt werden.

🚀 Schreiben Sie mir kurz eine Nachricht.

Und ich schenke Ihnen meinen Selbsttest in Verbindung mit einer kleinen Präsentation zu den vier Persönlichkeitstypen.

Vielleicht sorgt ja genau dieses Wissen dafür, dass Menschen sich endlich von Ihnen verstanden fühlen und aus einzelnen Mitarbeitenden ein Team wird, bei dem andere denken:

„Wie hast Du das geschafft, die wirken, als wären sie genau füreinander gemacht.“

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Das würde ich als Führungskraft NIEMALS tun

Ich würde niemals meinen eigenen Stress an meinem Team auslassen.
Führung bedeutet, Druck zu steuern, nicht ihn weiterzugeben.
Ihre Mitarbeitenden sind keine Projektionsfläche für einen schlechten Tag.

Ich würde niemandem ein schlechtes Gewissen machen, weil er offen sagt, dass die Belastung zu groß wird.
Wer seine Grenzen anspricht, denkt nicht nur an sich. Er schützt die Qualität der Arbeit und oft das ganze Team.

Ich würde nie nach einem Schuldigen suchen, wenn etwas schiefläuft.
Mich interessiert, warum ein Fehler entstanden ist und wie wir verhindern, dass er noch einmal passiert.
Genau so entsteht eine Kultur, in der Menschen Verantwortung übernehmen.

Ich würde nie glauben, dass ein einfaches „Bitte“ oder „Danke“ unwichtig ist.
Respekt zeigt sich nicht in großen Reden, sondern in den kleinen Momenten des Arbeitsalltags.

Ich würde niemanden tagelang auf Feedback warten lassen.
Wer keine Rückmeldung bekommt, arbeitet im Zweifel, trifft unsichere Entscheidungen oder verliert irgendwann die Motivation.

Und ich würde niemals denken, dass mich mein Titel automatisch zu einer guten Führungskraft macht.
Menschen folgen keiner Position. Sie folgen Menschen, denen sie vertrauen.

Welche Verhaltensweise hat Ihrer Meinung nach in guter Führung keinen Platz?

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Die schwierigen Gespräche beginnen oft mit einem einzigen Satz.

Mein letztes Kurzvideo hat viele Führungskräfte zum Nachdenken gebracht.

Es ging um eine Mitarbeiterin mit starker Beinbehaarung und um die Frage, wie man als Führungskraft ein so sensibles Thema respektvoll anspricht.

Die vielen Reaktionen haben mir einmal mehr gezeigt: Es ging dabei gar nicht um Beinbehaarung.

Und im heutigen Video geht es auch nicht um Körpergeruch.

Es geht um etwas viel Grundsätzlicheres.

Wie sprechen Sie Dinge an, die Ihnen unangenehm sind, ohne den anderen zu verletzen?

Genau diese Gespräche schieben viele Führungskräfte immer wieder vor sich her.

Nicht, weil sie konfliktscheu sind.

Sondern weil sie sich fragen:
– Wie sage ich das, ohne den anderen bloßzustellen?
– Welche Worte sind die richtigen?
– Was, wenn das Gespräch eskaliert?

Dabei ist oft nicht das Gespräch das eigentliche Problem.

Das Problem ist das Schweigen.

Denn während Sie noch überlegen, entstehen im Team längst Gerüchte, Unsicherheit oder Frust.

Im heutigen Kurzvideo zeige ich Ihnen anhand eines Praxisbeispiels, wie Sie auch ein heikles Thema wertschätzend, beobachtend und lösungsorientiert ansprechen können.

Welches Gespräch schieben Sie gerade vor sich her?

Vielleicht nehmen Sie aus dem heutigen Video genau den einen Satz mit, der Ihnen den Einstieg erleichtert.

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Ich freue mich, wenn wir uns dort wiedersehen.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

💥 7 Merkmale, an denen Sie erkennen, dass Sie als Führungskraft versagen

Kennen Sie die 7 Warnsignale? … und verlieren grad Ihr Team?

  1. Niemand widerspricht Ihnen mehr.
  2. Fehler werden vertuscht, statt angesprochen.
  3. Gute Mitarbeiter:innen kündigen still und leise.
  4. Eigeninitiative ist kaum noch vorhanden.
  5. Im Team wird mehr getratscht als kommuniziert.
  6. Mitarbeiter:innen machen nur noch Dienst nach Vorschrift.
  7. Erfolge werden nicht gemeinsam gefeiert, aber Fehler schnell weitergereicht.

Die Leistung eines Teams ist oft Spiegel seiner Führung.

Nicht jede Schwäche im Team ist ein Führungsproblem.
Aber wenn mehrere dieser Punkte dauerhaft auftreten, lohnt sich der Blick zuerst in den Spiegel.

Welche dieser 7 Red Flags erkennen Sie bei sich?

Antworten Sie mir gerne direkt auf diese Mail. Ich lese alles.

Und wollen Sie noch mehr Input zum Thema „Klare Kommunikation“ und „Gute Führung kommt von Innen“? Dann folgen Sie mir auf Facebook, Insta und Linkedin.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl