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Schlagwort: klare Kommunikation

Ihr Team ist nicht Ihr Problem.

Im Urlaub beobachte ich Menschen und denke: Warum funktioniert das hier eigentlich so viel leichter?

Da sitzen Menschen zusammen, die sich vorher nie gesehen haben. Aus verschiedenen Ländern, unterschiedliche Sprachen, ganz unterschiedliche Vorstellungen vom Miteinander.

Und trotzdem findet man einen Weg.
Man fragt nach. Man lächelt. Man versucht, den anderen zu verstehen.

Keiner kennt die Geschichte des anderen. Und trotzdem gibt es diese Bereitschaft, aufeinander zuzugehen.

Zurück im Job mit Führungskräften und Teams erlebe ich manchmal genau das Gegenteil.

Da reicht ein Satz.
Eine Nachfrage wird als Kritik verstanden. Ein anderer Ton wird sofort persönlich genommen. Aus einer normalen Diskussion wird in Minuten ein Konflikt und Drama.

Irgendwann reden die Menschen nicht mehr miteinander. Sie reden übereinander.

Ich glaube, hier liegt eine der unterschätzten Aufgaben von Führung.
Sie können nicht erwarten, dass Menschen automatisch wissen, wie gute Kommunikation funktioniert. Viele haben es nie gelernt.

Sie haben gelernt, sich zu verteidigen. Recht zu behalten. Kritik persönlich zu nehmen. Sich zurückzuziehen, wenn es schwierig wird.

Sie als Führungskraft können hier ansetzen.

Sie können vorleben, wie man spricht, wenn man verschiedener Meinung ist.
Wie man nachfragt, bevor man unterstellt.
Und einen Moment länger zuhören, bevor Sie reagieren.

Und Sie können Ihrem Team vermitteln: Wir müssen uns hier nicht bekämpfen. Wir dürfen Dinge einfach klären.

Das braucht Zeit. Aber es ist lernbar.

Für mich ist das eine der schönsten Aufgaben von Führung: Menschen dabei zu helfen, miteinander besser zu werden.

Denn manchmal ist Ihr Team gar nicht das Problem. Vielleicht fehlt ihm nur das Handwerkszeug.
Und genau da können Sie ansetzen.

Gerne zeige ich Ihnen wie.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Wir müssen sparen 🤔

Sie sollen sparen.

Aber bitte nicht an der Leistung.

Das ist gerade eine der härtesten Aufgaben für Führungskräfte in Deutschland.

Das Budget wird immer kleiner.
Stellen werden nicht nachbesetzt.
Projekte werden gestrichen.
Überstunden sollen vermieden werden.

Gleichzeitig bleiben die hohen Ziele.
✅ Der Umsatz soll stimmen.
✅ Die Kund:innen sollen zufrieden sein.
✅ Das Team soll motiviert bleiben.
✅ Die Qualität darf nicht leiden.

Natürlich sollen Sie als Führungskraft dabei souverän bleiben.

Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem Sie sich fragen müssen:
Was soll ich eigentlich noch weglassen?

Denn Kosten zu senken, klingt auf dem Papier einfach.

In der Realität bedeutet es oft:
❌ Eine Person weniger im Team.
❌ Eine Aufgabe mehr für die anderen.
❌ Eine Entscheidung mehr, die bei Ihnen landet.
❌ Ein Projekt weniger, obwohl es eigentlich wichtig wäre.

Gut möglich, dass das Unternehmen vielleicht tatsächlich effizienter wird … eines Tages.
Nur die Menschen darin laufen auf Verschleiß.

Wie zeigt sich hier also gute Führung? 

Sicher nicht daran, wie viele „Kosten“ Sie noch irgendwo finden können.
Es zeigt sich daran, ob Sie den Mut haben, ehrlich zu sagen:
„Das geht so nicht gleichzeitig!“

Wenn weniger Menschen dieselbe Arbeit machen sollen, muss irgendwo etwas weg.

Wenn das Budget sinkt, müssen Prioritäten neu gesetzt werden.

Wenn alles wichtig bleibt, ist am Ende nichts wirklich wichtig.

Das ist echte, kraftvolle Führung.

Schließlich ist Ihre Aufgabe nicht, jeden Sparbeschluss irgendwie aufzufangen und Ihrem Team anschließend zu erklären, warum es trotzdem alles schaffen muss.

Ihre Aufgabe ist, Klarheit zu schaffen.

Auch nach oben in die Chefetage. 

Gerade dann, wenn es unangenehm wird.

Ehrlich, Deutschland braucht gerade nicht noch mehr Führungskräfte, die sagen:
„Wir schaffen das schon (irgendwie).“

Wir brauchen mehr Führungskräfte, die den Mut haben zu sagen:
„Ja, wir müssen sparen. Aber dann müssen auch alle mittragen, angefangen ganz oben.“

Denn Kosten zu senken, darf nicht heißen, die Belastung einfach auf die Menschen abzuwälzen.

Genau hier zeigt sich: Führung ist Haltung. Darum geht es in meinem Buch „Persönlichkeit führt“. Bestellbar über diese Website.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Kennen wir das nicht alle 😅

Kennen Sie das auch, Gedanken wie:

„Wie oft soll ich das eigentlich noch erklären?“
„Warum versteht das denn keiner?“
oder ganz simpel:
„Maaaann, ich kann nicht mehr.“ 😂

Dann passiert meistens eines von zwei Dingen:

Sie schlucken es runter, bis Sie irgendwann explodieren.

Oder Sie sagen etwas in einem Ton, bei dem Sie fünf Minuten später selbst denken:
„Okay … hätte man vielleicht anders formulieren können.“

Sie sind nicht automatisch eine schlechte Führungskraft, nur weil Kommunikation mit Ihrem Team manchmal verdammt anstrengend ist.

Ich bin mir sehr sicher Ihnen fehlt nicht die Kompetenz.

Vielleicht fehlt Ihnen einfach das Wie.

Wie formuliere ich Erwartungen so, dass sie wirklich verstanden werden?

Wie setze ich Grenzen, ohne jedes Mal der oder die „Böse“ zu sein?

Wie spreche ich Probleme an, ohne dass mein Gegenüber sofort in die Rechtfertigung geht?

Und wie kommuniziere ich so klar, dass ich nicht fünfmal dasselbe erklären muss?

Gute Führungskommunikation ist kein Charakterzug. Sie ist eine Fähigkeit.
😉 Good news: Fähigkeiten kann man lernen.

Damit Sie beim nächsten Mal nicht denken:
„Ich würde am liebsten alle …“

… sondern Ihr Team bereits beim ersten Satz weiß:
Okay. Verstanden. Das ist jetzt Sache.

… dürfen Sie sich gerne mein Buch holen. Ich lege es Ihnen wärmstens ans Herz. 😉

Viel Input, praktische Impulse und jede Menge Aha-Momente für ’n Appel und ’n Ei. 🍎🥚

Schicken Sie mir einfach eine kurze Mail mit dem Keyword: „APPEL & EI“

Herzliche Grüße
Ihre Astrid Winderl

💥 7 Merkmale, an denen Sie erkennen, dass Sie als Führungskraft versagen

Kennen Sie die 7 Warnsignale? … und verlieren grad Ihr Team?

  1. Niemand widerspricht Ihnen mehr.
  2. Fehler werden vertuscht, statt angesprochen.
  3. Gute Mitarbeiter:innen kündigen still und leise.
  4. Eigeninitiative ist kaum noch vorhanden.
  5. Im Team wird mehr getratscht als kommuniziert.
  6. Mitarbeiter:innen machen nur noch Dienst nach Vorschrift.
  7. Erfolge werden nicht gemeinsam gefeiert, aber Fehler schnell weitergereicht.

Die Leistung eines Teams ist oft Spiegel seiner Führung.

Nicht jede Schwäche im Team ist ein Führungsproblem.
Aber wenn mehrere dieser Punkte dauerhaft auftreten, lohnt sich der Blick zuerst in den Spiegel.

Welche dieser 7 Red Flags erkennen Sie bei sich?

Antworten Sie mir gerne direkt auf diese Mail. Ich lese alles.

Und wollen Sie noch mehr Input zum Thema „Klare Kommunikation“ und „Gute Führung kommt von Innen“? Dann folgen Sie mir auf Facebook, Insta und Linkedin.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl