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Schlagwort: Vertrauen

Eine Milliarde reichte nicht aus, um ihr Team zu kaufen

Mark Zuckerberg wollte ihr Team.

Nicht einen Mitarbeiter oder zwei. 

Das ganze Team!

Dafür war Meta bereit, Summen zu zahlen, die für die meisten unvorstellbar sind. Einzelnen Ingenieuren sollen Angebote in dreistelliger Millionenhöhe gemacht worden sein, einem sogar bis zu einer Milliarde Dollar.

Und trotzdem blieb ihr Team.

Warum eigentlich? 

Weil außergewöhnliche Menschen nicht nur einer Idee folgen.

Sie folgen einer Persönlichkeit.

Mira Murati stammt aus einer kleinen Stadt in Albanien. Mit 16 Jahren verließ sie ihre Heimat, studierte Ingenieurwesen und arbeitete zunächst bei Tesla, bevor sie zu OpenAI wechselte.

Dort gehörte sie zu den prägenden Köpfen hinter Technologien wie ChatGPT, DALL·E und Codex. Später wurde sie CTO und übernahm in einer der turbulentesten Phasen des Unternehmens sogar vorübergehend die Rolle der CEO.

Als sie OpenAI verließ, entschied sie sich nicht für den einfachsten Weg.

Sie gründete ihr eigenes Unternehmen.

Kurz darauf folgte eine milliardenschwere Finanzierung und eine Unternehmensbewertung, die innerhalb weniger Monate in die Milliarden ging.

Doch beeindruckend ist nicht nur ihr Lebenslauf.

Beeindruckend ist, dass Menschen bereit waren, auf unfassbar viel Geld zu verzichten, um weiter mit ihr zu arbeiten.

Das passiert nicht wegen eines Gehalts.

Nicht wegen eines Titels.

Und auch nicht wegen kostenloser Snacks oder moderner Büros.

Es passiert, wenn Menschen einer Vision vertrauen.

Wenn sie an die Person glauben, die sie führt.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen jemandem, der Mitarbeiter beschäftigt…

…und jemandem, der Menschen inspiriert.

Man kann Talente einkaufen.

Loyalität muss man sich verdienen.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Das würde ich als Führungskraft NIEMALS tun

Ich würde niemals meinen eigenen Stress an meinem Team auslassen.
Führung bedeutet, Druck zu steuern, nicht ihn weiterzugeben.
Ihre Mitarbeitenden sind keine Projektionsfläche für einen schlechten Tag.

Ich würde niemandem ein schlechtes Gewissen machen, weil er offen sagt, dass die Belastung zu groß wird.
Wer seine Grenzen anspricht, denkt nicht nur an sich. Er schützt die Qualität der Arbeit und oft das ganze Team.

Ich würde nie nach einem Schuldigen suchen, wenn etwas schiefläuft.
Mich interessiert, warum ein Fehler entstanden ist und wie wir verhindern, dass er noch einmal passiert.
Genau so entsteht eine Kultur, in der Menschen Verantwortung übernehmen.

Ich würde nie glauben, dass ein einfaches „Bitte“ oder „Danke“ unwichtig ist.
Respekt zeigt sich nicht in großen Reden, sondern in den kleinen Momenten des Arbeitsalltags.

Ich würde niemanden tagelang auf Feedback warten lassen.
Wer keine Rückmeldung bekommt, arbeitet im Zweifel, trifft unsichere Entscheidungen oder verliert irgendwann die Motivation.

Und ich würde niemals denken, dass mich mein Titel automatisch zu einer guten Führungskraft macht.
Menschen folgen keiner Position. Sie folgen Menschen, denen sie vertrauen.

Welche Verhaltensweise hat Ihrer Meinung nach in guter Führung keinen Platz?

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Homeoffice = Faul sein?

Noch immer glauben manche, Homeoffice sei gleichbedeutend mit weniger Leistung.
Doch die eigentliche Frage lautet nicht: Wo wird gearbeitet?
Sondern: Welche Ergebnisse werden erzielt?

Viele Führungskräfte bewerten Engagement immer noch nach Anwesenheit. Wer früh kommt und spät geht, gilt als fleißig.
Doch Sichtbarkeit ist kein Leistungsnachweis.
Ergebnisse sind es.

Hinzu kommt ein Problem, das häufig unterschätzt wird: der tägliche Arbeitsweg.

Jedes Jahr verbringen Menschen unzählige Stunden im Stau.
Zeit, die weder dem Unternehmen noch den Mitarbeitenden einen Mehrwert bringt. Baustellen ohne sichtbaren Fortschritt und eine oft überlastete Infrastruktur kosten Produktivität und vor allem Lebenszeit.

Den Preis zahlen die Beschäftigten: Eltern, die später bei ihren Kindern ankommen. Mitarbeiter:innen, die Überstunden machen müssen, weil sie im Verkehr feststecken. Pflegekräfte und Schichtarbeiter:innen, die nach einem langen Arbeitstag noch wertvolle Zeit auf der Straße verlieren.

Schon 30 Minuten Stau am Tag summieren sich auf rund 130 Stunden im Jahr, mehr als drei Arbeitswochen 🤢

Gerade deshalb sollten Führungskräfte dort, wo es die Tätigkeit zulässt, moderne Arbeitsmodelle ernsthaft in Betracht ziehen.

Niemand verlangt, dass jeder dauerhaft von zu Hause arbeitet. Aber wenn die Branche es ermöglicht, sollte es selbstverständlich sein, dem Team wenigstens EINEN Homeoffice-Tag pro Woche anzubieten.

Das ist ein Zeichen von Vertrauen, Wertschätzung und zeitgemäßer Führung und sicher keine Nachgiebigkeit.

Studien zeigen immer wieder: Richtig eingesetzt kann Homeoffice die Produktivität steigern. Entscheidend sind klare Ziele, gute Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen. Nicht der Ort, an dem gearbeitet wird.

Wie sehen Sie das das? Sollte ein Homeoffice-Tag pro Woche dort, wo es möglich ist, drin sein?

Herzliche Grüße
Astrid Winderl