Zum Hauptinhalt springen

Monat: Dezember 2023

Boxenstopp & Akkus aufladen: Zeit für Selbstfürsorge

„Die Zeit, die Du für Deine Rose verloren hast, macht Deine Rose so wichtig.“

ANTOINE DE EXUPÉRY

Die Zeit zwischen den Jahren ist immer eine ganz eigene Zeit.

Manche nutzen die Tage, für einen Jahresrückblick und/oder -ausblick auf 2024.
Andere nutzen die Zeit, um zu ordnen, was in den letzten Wochen und Monaten liegen geblieben ist (bis hin zu Steuererklärung).

Doch vielleicht geht es Ihnen auch ähnlich wie mir? Ob es berufliche oder private, emotionale Herausforderungen sind, die wir meistern, sie erfordern unsere Kraft und Energie. Ich jedenfalls merke deutlich, dass ich dringend für mein Energiereservoir sorgen muss.

Wir verbringen den 2. Weihnachtsfeiertag traditionell im Familienkreis im Elternhaus. Diesmal standen der Weihnachtsbaum und die Krippe mit den handgeschnitzten Figuren im Schlafzimmer meiner Mutter, die seit dem Sommer ein Pflegefall ist. Sie wünschte sich, dass wir gemeinsam – wie früher – Weihnachtslieder singen. Ich gebe zu, dass ich das schon als Kind nicht sehr geschätzt habe (zumal es erst danach die Bescherung gab😊). Daran hat sich bis heute wenig geändert. Doch war uns allen die Besonderheit der Situation bewusst. Einerseits die Freude, mit ihr Weihnachten feiern zu dürfen, andererseits war es auch ein Abschied nehmen. Anrührend und bewegend.

In meinem Herzensprojekt, dem Schreiben des Buchs „Persönlichkeit führt“, habe ich aus gutem Grunde ein Kapitel eingefügt, in dem es u.a. um Selbstfürsorge geht, einem Thema, das und alle angeht. Ein typisches Verhalten in meiner „Branche“ ist oft, dass wir gut darin sind, anderen Empfehlungen zu geben, an die wir uns dann selbst oft nicht halten. Deshalb werde ich diese Woche nutzen, bewusst für mich zu sorgen, mich mit einem Buch, Weihnachtsplätzchen und Tee vor den warmen Ofen zu setzen, mindestens ein Buch lesen, spazieren gehen oder auch mal gar nichts tun, einfach nur entspannen.

Machen auch Sie eine Art Boxenstopp, laden Sie Ihre Akkus auf! Nehmen auch Sie sich bewusst Zeit, um zur Ruhe zu kommen, innezuhalten, zu entspannen und für sich zu sorgen!

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und hoffentlich friedvolles neues Jahr 2024. Möge sich der ein oder andere kleine oder große Traum erfüllen!

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Advent, Advent, die Hütte brennt …?!

„Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum.“

MARK TWAIN

Sie kennen das sicher auch. Nur noch ein paar Tage bis Weihnachten, statt besinnlicher Stimmung macht sich Stress bemerkbar. Letzte-Geschenk-Besorgungs-Aktionen, die vielen Vorbereitungen und der innere Erwartungsdruck auf ein „harmonisches und glückliches Fest“.

Ja, das kenne ich auch alles sehr gut. Bei mir ist es dennoch in diesem Jahr anders. Das hat zwei Gründe.

Zum einen sind wir uns als Familie sehr bewusst, dass es das letzte Weihnachtsfest mit unserer Mutter sein könnte. Sie ist seit dem Sommer ein Pflegefall und baut zunehmend ab. Sie wird in ihrem eigenen Haus privat versorgt, das war ihr immer sehr wichtig und dafür tragen wir Sorge. Sie und mein verstorbener Vater haben uns vier Kindern viel auf unseren Lebensweg mitgegeben, nun ist es an uns, ihr wenigstens ein bisschen zurückzugeben. 

Der zweite Grund ist mein Herzensprojekt, das ich gerade umsetze. Ich wollte schon sehr früh ein eigenes Buch schreiben. In der Provence sollte es sein, am besten ein Krimi, weil ich Krimis liebe oder vielleicht doch eine Liebesgeschichte?

Lange Zeit ist es bei dem Traum geblieben. Nun bin ich mittendrin. Der Impuls kam von einem Mentor. Es hat mitunter etwas Unwirkliches. Es ist, als würden Sie vom rosa Cadillac träumen und plötzlich steht er vor der Tür. Ein Buch schreiben sagt sich schnell, doch in Wirklichkeit ist das gar nicht so einfach. Nun wird’s ernst. Zielgruppe, Inhalte, was muss rein, was nicht. Abgesehen davon, dass Kreativität auch eine gewisse Eigendynamik und Tagesform mitbringt 😀. Manchmal kommt der berühmte Flow und manchmal … eben nicht.

Nun wird es jedenfalls weder ein Krimi noch eine Liebesgeschichte, und in der Provence bin ich auch nicht.

Ich war selbst Führungskraft in einer international tätigen deutschen Hotelkette und habe mich seit vielen Jahren auf die Arbeit mit Führungskräften spezialisiert. Wir arbeiten in Coachings oder Workshops zusammen, online und offline vor Ort beim Kunden. Was liegt näher, als ein Buch für Führungskräfte, eine Art Ratgeber zu schreiben? „Persönlichkeit führt“. Es geht um Kompetenzen, Führungsverständnis, Mindset & Glaubenssätze, Stressbewältigung und Resilienz, Meistern von Herausforderungen und vieles mehr. Ich werde weiter darüber berichten.

Sie dürfen sich gerne auf die Warteliste setzen lassen, sobald es draußen ist 😊. 

Nun wünsche ich Ihnen allen „Frohe Weihnachten!“ und alles Gute für ein hoffentlich friedliches und gesundes neues Jahr! Setzen Sie Ihre Träume um!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Auch das noch! Das hat mir gerade noch gefehlt! Teil 2

„Stress kommt nicht von dem, was wir tun, sondern von unserer Reaktion darauf.“

HANS SELYE

Beim letzten Mal hatte ich von Herrn G. berichtet, bei dem aufgrund der derzeitigen vielen beruflichen und privaten Herausforderungen nicht so recht besinnliche Adventsstimmung aufkommen wollte.

Nachdem wir als eine Art Sofortintervention zunächst an seinen „Stellschrauben“ gearbeitet hatten, d.h. was er selbst direkt beeinflussen und vor allem auch tun kann, um sich zu entlasten, vertieften wir nun das Thema „Stressbewältigung und Resilienz“.

Stress bezieht sich auf den Druck oder die Belastung, die auf eine Person ausgeübt wird, wenn sie mit herausfordernden Situationen konfrontiert ist. Stressbewältigung befasst sich infolgedessen mit der Frage, was in diesem Fall Herr G. als Stress empfindet und wie er damit umgeht. Dazu haben wir begleitend ein individuelles Stressprofil erstellt.

Resilienz ist die Fähigkeit einer Person, sich von Stress und Belastungen zu erholen und gestärkt daraus hervorzugehen. Resilienz ist eine wichtige Fähigkeit, um Stress effektiv zu bewältigen. Eine hohe Resilienz ermöglicht es einer Person, besser mit Stressoren umzugehen und sich schneller zu erholen.

Es gibt verschiedene Faktoren, die zusammen eine hohe Widerstandsfähigkeit ergeben, häufig wird auch von den 7 Säulen der Resilienz gesprochen (z.B. Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion, Akzeptanz von Veränderungen, Lösungs- und Zukunftsorientierung etc.). All das sind Themen, an denen wir nun im Coaching vertiefend arbeiten. An den lästigen Folgen des Wasserrohrbruchs ändert das nichts, jedoch an der Art und Weise des Umgehens damit 😏. Resilienz kann man mit entsprechenden Übungen übrigens entwickeln und lernen (z.B. Führen eines Erfolgs- oder Glückstagebuchs oder an einschränkenden Glaubenssätzen arbeiten).

Umgekehrt kann dauerhafter oder übermäßiger Stress die Resilienz einer Person beeinträchtigen, was zu langfristigen negativen Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit führen kann.

Sehen Sie das ähnlich oder haben Sie ganz andere Erfahrungen gemacht?

Melden Sie sich gerne zu einem Austausch oder geben Sie Feedback! 🙂

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Auch das noch! Das hat mir gerade noch gefehlt!

„Stress kommt nicht von dem, was wir tun, sondern von unserer Reaktion darauf.“

HANS SELYE

Gerade die Adventszeit sollte eine Zeit des Innehaltens sein. Wir wünschen uns einen besinnlichen Advent und sollten die stimmungsvolle Vorweihnachtszeit mit Kerzenschein und dem köstlichen Duft selbstgebackener Plätzchen genießen.

Die Wirklichkeit stellt sich oft anders da. Nicht nur, dass bei vielen Führungskräften gerade die jetzige Zeit nochmals eine Art Endspurt zum Jahresende bedeutet, kommen mitunter die privaten kleineren und größeren Herausforderungen dazu.

Herr G. fühlt sich beruflich unter Druck. Er hatte schon beim letzten Coaching berichtet, dass das von ihm geleitete Projekt nicht so lief, wie er sich das wünschte. Es standen ein paar heikle Gespräche an, die ihn sehr belasteten.

Außerdem schlug er sich privat seit Oktober mit den komplexen Folgen eines Wasserrohrbruchs im Bad rum (angrenzende Wände waren auch betroffen, d.h. feucht). Das erforderte u.a. viel an Abstimmung mit den entsprechenden Handwerker:innen, von der „privaten Schmerzgrenze“ ganz zu schweigen (permanente Geräuschkulisse durch die Trocknungsgeräte, Leben aus Schubladen, die rumstehen etc.), seit ein paar Tagen waren beide Kinder krank, seine Frau auf einer Geschäftsreise in Indien und am Tag davor hatte sich die Waschmaschine final verabschiedet.

„Auch das noch! Das hat mir gerade noch gefehlt!“ Mit besinnlicher Adventsstimmung tat er sich daher im Moment etwas schwer.

Wie sind wir vorgegangen? Wir haben zunächst daran gearbeitet, welche „Stellschraube“ er selbst drehen, d.h. was er selbst direkt beeinflussen und vor allem auch tun kann, um sich zu entlasten. Das beinhaltet auch die Identifikation seines speziellen Druckpunkts, inklusive aller Begleiterscheinungen.

In den nächsten Sitzungen werden wir uns vertieft mit dem Thema „Stressbewältigung und Resilienz“ beschäftigen.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Wie gehen Sie mit vergleichbaren Herausforderungen um?

Melden Sie sich gerne zu einem Austausch oder geben Sie Feedback! 🙂

Herzliche Grüße
Astrid Winderl