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Monat: März 2024

Reden Sie schon oder schweigen Sie noch? Teil 2

„Unsere Erwartungen formen unsere Realität. Sei Dir ihrer bewusst und gestalte sie entsprechend.“

ALBERT EINSTEIN

Ich hatte letztens über Erwartungen berichtet, die mit Enttäuschungen verbunden sind, da das Ergebnis oder Ereignis, auf das wir warten, nicht in der gewünschten Form eintritt … insbesondere dann, wenn die Erwartung nicht klar kommuniziert wird. Das tun wir häufig dann nicht, wenn uns etwas selbstverständlich ist. „Das weiß doch jede/r!“

Das kann zu erheblichen Irritationen führen. Hierzu wie versprochen eine kleine Geschichte aus meinen Anfängen als Führungskraft.

Als frisch gebackene Leiterin der Fort- und Weiterbildung in einem internationalen Hotelkonzern, hatte ich damals eine Assistentin, die mir u. a. administrative Tätigkeiten abnahm. Z. B. wurden mir von ihr Schreiben zur Unterschrift vorgelegt und anschließend von ihr versandt.
Nach ein paar Wochen wurde ich von einem Hoteldirektor angerufen, sehr nett willkommen geheißen und dann teilte er mit, dass die Anschreiben, die ich ihm senden würde, inhaltlich sehr ansprechend, interessant etc. wären, auch seinem Verständnis von Fort- und Weiterbildung entsprächen. Doch (und jetzt kam’s) die „Gestaltung“ der Anschreiben würde ihn sehr irritieren. Er faxte mir beispielhaft eines dieser Anschreiben. Mich traf fast der Schlag. „Mein“ Anschreiben war rund um den Text am Rand mit Blümchen, Ranken etc. verziert.
Damit konfrontiert strahlte mich meine Assistentin an: „Schön, nicht? Die Schreiben sahen immer so nüchtern und langweilig aus!“
In ihrer Welt mag das in Ordnung sein. Ich hatte jedoch unterstellt, dass sie meine Erwartung, nach meiner Unterschrift nichts mehr an dem Schreiben zu verändern, in meinem Sinne umsetzt. D. h. ich versäumt, Ihr „scheinbar Selbstverständliches“ zu kommunizieren, weil: „Ist doch wohl klar, oder?!“ 😉.

Es interessiert mich sehr, ob Sie Ähnliches kennen, oder diese Thematik gerade aktuell ist? Dann herzlichen Glückwunsch! Ich habe noch freie Kapazitäten 😊. Am besten zu einem der Kennenlernangebote melden (z. B. Glaubenssätze, Resilienz oder Konfliktmanagement) unter astrid.winderl@winderl-partner.de im Betreff: Ich bin dabei!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Reden Sie schon oder schweigen Sie noch?

„Unsere Erwartungen formen unsere Realität. Sei Dir ihrer bewusst und gestalte sie entsprechend.“

ALBERT EINSTEIN

Wir alle kennen das: Erwartungen. Die Erwartung auf ein romantisches Wochenende, das dann richtig in die Hose geht oder die Erwartung auf die freiwerdende Führungsposition, die dann doch der Kollege bekommt.

Erwartungen haben oft die Eigenschaft, eine Lücke zwischen dem, was wir erwarten, und dem, was tatsächlich eintritt, aufzuweisen. Das hat u. a. damit zu tun, dass sie meist nur auf unserer Vorstellung, wie Ereignisse eintreten sollten, beruhen. Zumal die Realität oft viel komplexer ist als unsere Vorstellung davon.

Auch werden Erwartungen oft nicht klar oder gar nicht kommuniziert, insbesondere in Fällen, wo uns etwas selbstverständlich ist. Die Enttäuschung und Irritation sind dann groß, wenn sich Realität und Erwartung unterscheiden.

Doch selbst wenn es uns gelingt, unsere Erwartung angemessen zu kommunizieren, heißt das nicht unbedingt, dass wir mit dem Ergebnis zufrieden sind, weil wir auch da eine andere Idee der Umsetzung im Kopf hatten. So berichtete z. B. ein TeiInehmer in einem Führungsworkshop von Ralf, einem Teammitglied. Sehr fachkompetent, doch im Umgang eher „hölzern und unbeholfen“. Ihn hatte es irritiert, dass Ralf morgens nie wie alle anderen einen „Guten Morgen“!“ wünschte, sondern immer gleich wortlos in seinem „Kabuff“ verschwand. Er hatte sein Anliegen mit Ralf besprochen, und nun grüße Ralf morgens tatsächlich. Doch … es sei nur ein kurzes, hingeworfenes „Moin!“ im Vorbeilaufen, … immerhin 😉.

Beim nächsten Mal werde ich Ihnen eine andere kleine Geschichte aus den Anfängen meiner Führungslaufbahn zum Thema Erwartungen berichten.

Übrigens, auf meine Kennenlernangebote zu Themen wie Glaubenssätze, Stress & Resilienz oder Konfliktmanagement müssen Sie nicht mehr warten 😊. Melden Sie sich jetzt unter astrid.winderl@winderl-partner.de mit dem Betreff: Ich bin dabei! Ich melde mich umgehend bei Ihnen!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Gut Ding will Weile haben!

„Geduld ist nicht einfach zu haben, aber es ist das Geheimnis des Glücks und ein Schritt zur Weisheit.“

nach BUDDHA

Gestern wurde ich an diesen Ausspruch meiner Großmutter erinnert. Sie sprach ihn mir gegenüber häufiger aus, meist mit dem Zusatz „Kind, gut Ding will Weile haben! Hab‘ Geduld!“ Genau das war – und ist immer noch – ein Lernfeld von mir. Wenn es um andere geht, privat wie beruflich, in Coachings oder Workshops, ist es gar kein Thema. Im Gegenteil, hier sagt man mir Ruhe und Gelassenheit nach. Doch wenn es um mich und meine Bedürfnisse geht … au weia. Da darf ich noch an mir arbeiten … und mich in Geduld üben 😊.

Was war passiert? Ich habe an dieser Stelle schon von meinem Herzensprojekt ❤️, meinem Buch „Persönlichkeit führt“, erzählt. Seit ca. drei Wochen ist das Buch fertig (geschrieben). Ich sah mich schon dabei, meine Mutter und meine Geschwister an Ostern mit dem Buch als eine Art Ostergeschenk 🐣  zu überraschen. Ich habe ihnen von dem Projekt nichts erzählt.

Gestern hatte ich einen Zoomcall mit einem meiner Mentor:innen, der mich bei diesem Projekt begleitet, um die nun folgenden Schritte bis zur Veröffentlichung zu besprechen. Aus der Ostertraum! Bis alles soweit ist (Lektorat, nochmals drüber schauen, Buchdruck etc.) wird es noch dauern. Mitte bis Ende April wird es wohl werden. Das ist natürlich kein Drama, ganz im Gegenteil! Ich freue mich schon jetzt auf diesen Moment 🔥! Doch insgeheim …!

Es gibt viele Ursachen für Ungeduld. Ich weiß, dass Ungeduld in meinem Fall etwas mit meinem Leistungsverständnis zu tun hat. Ich habe geliefert und will nun – am liebsten sofort – belohnt werden. Ich weiß auch, dass Ungeduld nur zu einem erhöhten Stresspegel führt … und nichts an der jeweiligen Situation ändert. Geduld ist dagegen ein wichtiger Bestandteil persönlichen Wachstums. Wie gesagt, ich lerne und arbeite daran.

Vielleicht haben Sie ähnliche Themen? Von meinen Kennenlernangeboten (zu den Themen Glaubenssätze, Stress & Resilienz oder Konfliktmanagement) habe ich Ihnen schon berichtet. Melden Sie sich doch noch heute unter astrid.winderl@winderl-partner.de mit dem Betreff: Ich bin dabei! Ich melde mich umgehend bei Ihnen … und freue mich auf Sie!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Leichter gesagt als getan! Teil 2

„Der einzige Weg, an den Erfolg zu glauben und Träume wahr werden zu lassen, ist: zu handeln.“

nach NELSON MANDELA

Im Fall von Sven ist das wörtlich zu nehmen. Er kann sich einfach nicht „überwinden“ mit seinem Chef ein – aus seiner Sicht – „heikles“ Gespräch zu führen. Erstaunlich, da er auf den ersten Blick selbstbewusst wirkt und auftritt.

Er leitet seit zwei Jahren ein wichtiges Projekt vor Ort bei einem Kunden. Sein erster „großer Auftrag“. Gefühlt ist er rund um die Uhr im Einsatz. Kolleg:innen in vergleichbarer Position (im selben Unternehmen) verdienen mehr. Er müsste nachverhandeln. Doch … siehe oben.

Wir haben im Coaching sein Thema zum Anlass genommen, über „Eigenmotivation“ zu reflektieren. Menschen beziehen ihre Eigenmotivation aus einer Vielzahl von Quellen, die oft individuell variieren.

Eine der wichtigsten Triebfedern ist ein klares Ziel, für das sich der Einsatz lohnt. Das kann sehr konkret sein („Ich will mir eine Reise nach Vietnam gönnen!“). Oder das Ziel entspringt eigenen inneren Werten und Überzeugungen („Ich möchte mich noch mehr im Umweltschutz engagieren!“). Eine Rolle spielen auch Faktoren wie Selbstwirksamkeit (Überzeugung, in der Lage zu sein, die Aufgabe zu bewältigen), Anerkennung, individuelles Interesse und Leidenschaft für das spezielle Anliegen oder der „Kitzel“ Herausforderung „Ich schaffe das! Auch wenn alle anderen sagen, das geht nicht!“ und anderes mehr.

Ein scheinbares Fehlen von Eigenmotivation liegt häufig an keinen oder unklaren Zielen, an negativen (Vor-)Erfahrungen, an demotivierenden Umfeldfaktoren, einem Mangel an Anerkennung oder Selbstvertrauen etc.

Und Sven? Wir haben das Gespräch mit seinem Chef vorbereitet, offenbar einem Vertreter von „Nix gesagt ist genug gelobt!“, … und das Thema Glaubenssätze nehmen wir gerade unter die Lupe 😊.

Handeln auch Sie jetzt! Ich unterstütze Sie gerne bei IHREM speziellen Anliegen. Nutzen Sie eines meiner Kennenlernangebote (zu den Themen Glaubenssätze, Stress & Resilienz oder Konfliktmanagement) und melden sich noch heute unter astrid.winderl@winderl-partner.de mit dem Betreff: Ich bin dabei! Ich melde mich umgehend bei Ihnen.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl