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Monat: Mai 2024

Chaos als der natürliche Zustand der Dinge 🤔?

„Inmitten des Chaos liegt auch eine Chance.“

SUN TZU

Nun mag man das Chaos wie Nietzsche als den natürlichen Zustand der Dinge oder wie Einstein als den besten Freund des Genies betrachten, doch die Mitarbeiter:innen von Georg sehen das anders. Die finden es nur nervig und stressig … und gehen früher oder später.

Georg war nicht auf die Idee gekommen, von einem chaotischen Arbeitsumfeld zu sprechen und noch weniger darauf, dass es einen Zusammenhang zu seinem Führungsverhalten gibt. Die häufigen Missverständnisse in der Kommunikation, die Spannungen im Team, die recht hohe Fluktuation, die Krankenstände und eher mäßigen Ergebnisse seines Team hatte er auf die ineffiziente Arbeit seiner Mitarbeiter:innen zurückgeführt. Was soll man machen? Heutzutage findet man einfach keine richtig guten Leute mehr und es sind sowieso zu wenig bei zu viel Arbeit. Das kann nicht funktionieren! Stress pur. Deshalb war er auch ins Coaching gekommen.

Georg ist ein ruhiger und zurückhaltender Mensch. Seine Kommunikation ist eher „leise“ und unaufdringlich und lässt mitunter Klarheit und Eindeutigkeit vermissen. Er ist sehr strukturiert und hat die Tendenz, sich in Details zu verlieren. Er will alles richtig und perfekt machen, hat gewisse Schwierigkeiten zu priorisieren … und delegieren nur wenn’s unbedingt sein muss. Organisation ist keine seiner Kernkompetenzen, das sei sicher auch ein Stressfaktor, bei der vielen Arbeit. Meetings werden spontan einberufen, wenn’s mal wieder richtig brennt. Er beklagt die aus seiner Sicht ineffiziente Arbeit seiner Mitarbeiter:innen, tut sich jedoch schwer, seiner Unzufriedenheit durch entsprechende Gespräche und Feedback Ausdruck zu verleihen, „die müssten das doch selbst sehen!“.

Wie sind wir vorgegangen? Wir haben an den Themen (Aus-)Wirkung seines Verhaltens, Struktur, Klarheit und der Entwicklung von Georgs Führungsqualitäten gearbeitet.
Mehr davon beim nächsten Mal …

Kennen Sie das auch und benötigen vielleicht sogar Unterstützung? Dann melden Sie sich jetzt zu einem kostenlosen Erstgespräch  oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

Sind Frauen die „besseren“ Menschen?

„Frauen sind nicht automatisch besser als Männer. Doch die Welt braucht mehr von den Qualitäten, die traditionell mit dem weiblichen Geschlecht assoziiert werden, wie Empathie, Mitgefühl und Sensibilität.“

DESMOND TUTU

Mit Bedauern 😉 muss ich feststellen: Natürlich nicht! Aufgrund der großen Resonanz auf „Frauen führen anders … Männer auch!“ vom letzten Mal, habe ich mich entschieden, weitere Aspekte des spannenden Themas aufzugreifen.

Viele werden dem Zitat von Desmond Tutu zustimmen. Vielleicht erscheint vor Ihrem inneren Auge eine Frau, die sich fürsorglich um andere kümmert oder es ist eine Frau wie auf dem obigen Bild, die zugewandt, offen, aufmerksam, interessiert wirkt.

Umso mehr schockiert es uns dann, wenn weibliche Führungskräfte ein Verhalten zeigen, das nicht dieser Vorstellung, sondern seinem Gegenteil entspricht und nur als unprofessionell, unangemessen und schäbig bezeichnet werden kann.
Beispiel 1. Eine sehr gute Freundin (weibliche Führungskraft) wird von der neuen Geschäftsführerin „gebosst“ (= Mobbing durch Vorgesetzte), mit gesundheitlichen Folgen.
Beispiel 2: Eine ähnliche Situation bei einer anderen Freundin, hier ist die Führungskraft eine ehemalige „gute“ Kollegin.
Beispiel 3: Einem mir bekannten verdienten Geschäftsführer wurde unerwartet zwischen Tür und Angel von der neuen Chefin mitgeteilt, man brauche ihn nicht mehr …!

Obwohl ich solche Situationen auch bei männlichen Führungskräften kenne, fielen mir spontan diese ein.

Warum? Frauen in Führungspositionen sind in oberen Etagen nach wie vor nicht der Normalfall und unterrepräsentiert. Sie fallen auf und sind anders sichtbar, auch was Bewertungen ihres Verhaltens anbelangt.

Außerdem werden möglicherweise auch Sie, wenn Sie einmal in sich gehen, feststellen, dass Sie recht klare Vorstellungen (Rollenklischees) von „Typisch Frau!“ und „Typisch Mann!“ und Glaubenssätze, was Frauen und was Männer tun, mit sich rumtragen.
Mir jedenfalls ging es so, als ich von den Beispielen hörte.

Kennen Sie das auch oder erleben Sie es womöglich gerade selbst? Sie fragen sich, wie Sie damit umgehen sollen?

Melden Sie sich jetzt zu einem kostenlosen Erstgespräch oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote (Stress & Resilienz, Konfliktmanagement oder Glaubenssätze) unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Frauen führen anders … und Männer auch 😉!

„Weibliche oder männliche Führung ist nicht entweder/oder, sondern sowohl als auch.“

CONDOLEEZZA RICE

Es gibt viele Studien über Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Führungskräften. So wird immer wieder auf Unterschiede im Kommunikationsstil (Frauen eher kooperativ, Männer eher direkt), der Entscheidungsfindung (Frauen eher konsensbasiert, Männer eher unabhängig), bei Konfliktlösungen, der Risikobereitschaft etc. verwiesen. Manche Unterschiede sind unabhängig vom Geschlecht, variieren stark und sind individuell. Dennoch gibt es unbestritten Unterschiede, die das Ergebnis sozialer Erwartungen und gesellschaftlich/kultureller Rollen sind. Abgesehen davon, dass sich Vieles in Bezug auf Führungsverhalten lernen lässt.

Der Anlass, warum ich heute dieses Thema aufgreife ist „mal aus meiner Sicht drauf geschaut“. Die Zeiten ausschließlich über Empfehlungen neue Kund:innen zu gewinnen sind vorbei. Ich habe also einige Fortbildungen zum Thema „Digitale Neukundengewinnung“ absolviert. Zunächst bei männlichen Verkauf- und Marketingprofis, eine weitere bei einer weiblichen Spezialistin. Außerdem habe ich regelmäßig Coaching bei einer ebenfalls weiblichen Mentorin.

Unterschiede? Ja, eindeutig! Selbstverständlich ist das nicht repräsentativ.
Der auffälligste Unterschied war der Führungsansatz. Die „Jungs“ setzten auf Technik/en (auch im Kommunikationsstil), standardisierte erfolgsversprechende Prozesse und Herangehensweisen, klare Zielvorgaben und Ansagen, pragmatisch, sachlich.

Das war völlig in Ordnung! Ich habe viel gelernt, hatte jedoch dennoch häufig das „Gefühl“, dass es nicht richtig zu mir passt, als müsse ich mich verbiegen, um erfolgreich zu sein.

Bei den „Mädels“ war das anders. Der Satz „Du musst Deinen ganz eigenen Weg finden!“ war Musik in meinen Ohren. Selbstverständlich geht es auch hier nicht ohne standardisierte Prozesse, klare Zielvorgaben etc. Doch das Gefühl ist ein anderes. Ich bin inspiriert, motiviert und fühle mich als Person gesehen. … und nebenbei entspricht es auch meinem eigenen Führungsverständnis in meinen Coachings 😊.

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Melden Sie sich jetzt zu einem kostenlosen Erstgespräch.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Das war ein richtig schöner Geburtstag! Danke!

„Das Leben ist ein Geschenk, das uns jeden Tag aufs Neue gegeben wird. Feiere jeden Moment!“

nach JEAN JACQUES ROUSSEAU

Eigentlich wollte ich über etwas anderes berichten. Mein Buch. Ein Ende des Projektes ist (endlich!) in Sicht. Das Lektorat ist durchlaufen, jetzt beginnt der Buchsatz, nach der Freigabe der Druck. Doch dazu ein anderes Mal.

Mir kam mein Geburtstag dazwischen. Das an sich ist nicht erstaunlich. Alle Jahre wieder 😄. Ich hatte diese Woche. Doch diesmal war ich im Vorfeld – offen gestanden – etwas unglücklich.

Zum Hintergrund: In unserer Familie werden die Geburtstage geradezu zelebriert. Das war schon in meiner Kindheit so. Das Zimmer wird mit Girlanden dekoriert, ein spezieller Geburtstagskuchen gebacken (ein mit Lieblingsleckereien des Geburtstagskindes gespickter Gugelhupf), auf dem festlich geschmückten Tisch steht der Geburtstagsblumenstrauß, die Lebenskerze und natürlich liegen da auch die Geschenke. Es ist ein ganz besonderer Tag, denn der Tag der Ankunft dieses einzigartigen Menschen auf der Welt wird gewürdigt und gefeiert. Das Geburtstagskind muss sich an diesem Tag um gar nichts kümmern, es steht im Mittelpunkt und darf genießen. Eine schöne Tradition!

Was war diesmal anders? Ich war tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben alleine, d.h. ohne irgendein Familienmitglied (Partner, Tochter), das mich am Morgen „live und in Farbe“ begrüßte. Es hatte sich dieses Jahr so ergeben. Das sah ich pragmatisch „Ist halt so!“, doch glücklich war ich nicht darüber.

Und dann wurde es doch ein ganz besonderer Feiertag, für den ich sehr dankbar bin!

Ich bekam mehrere telefonische Geburtstagsständchen in verschiedenen Sprachen, mir wurden Blumensträuße von Fleurop geliefert inklusive eines kleinen Mini-Gugelhupfs (auch eine Premiere, herzlichen Dank liebe Gesa ❤️), unzählige Anrufe und Whatsapp-Nachrichten. Ich war freudig überrascht und ganz angerührt, wie viel Menschen an mich gedacht und gratuliert haben. Nicht nur die Familie und Freund:innen, auch Nachbar:innen, viele aus meinem beruflichen Umfeld und aus den Sozialen Netzwerken. … in der Familie haben wir natürlich nachgefeiert 🎂 🎁 🎉.

Solche Feiertage bringen Menschen zusammen. Sie sind Ausdruck von Gemeinschaft und Verbundenheit. Es ist auch eine Zeit, Beziehungen zu stärken, Wertschätzung, Zuneigung und Freude zu zeigen, das Leben an sich zu feiern, sowie – in meinem Fall – über sich selbst nachzudenken, neue Erfahrungen zu sammeln und darauf zu vertrauen, dass sich alles zum Besten wenden wird.

Das sollte uns nicht nur an Geburtstagen immer wieder bewusstwerden!

Vielen herzlichen Dank Euch/Ihnen allen!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Über Geld redet man nicht? Doch tut man!

„Nachhaltigkeit bedeutet, heute in das zu investieren, was wir morgen haben möchten.“

nach WANGARI MAATHAI

Früher war vieles anders 😉. Als ich vor über 20 Jahren anfing als Coach zu arbeiten, waren die Rahmenbedingungen folgende (ich beschränke mich hier auf die Beschreibung von Einzelcoachings mit Führungskräften – im Unterschied zu Workshops oder Arbeiten mit größeren Gruppen:
Ich hatte einen Stundensatz. Der wurde mit der Anzahl der verabredeten Sitzung (oft 10) multipliziert. Coachee und ich arbeiteten „live und in Farbe“. Entweder reiste er/sie an oder ich. Wir trafen uns meist alle 3 oder 4 Wochen.

Die Zeiten und damit auch die Ansprüche an Coaching haben sich verändert. Viele haben JETZT ein Problem (in der Regel nicht erst heute entstanden) und wollen es JETZT lösen, am liebsten so schnell wie möglich. Ich verstehe das sehr gut! Das hat allerdings einen Einfluss auf die Dynamik von Coachingprozessen. Sich alle 3-4 Wochen für 90 Minuten zu treffen, passt da nicht mehr.

Ich biete deshalb heute im sog. 1:1 Coaching „Pakete“ mit unterschiedlicher Laufzeit an, von 8 Wochen bis 6 Monaten. Die Coachings finden online statt, dauern meist ca. 60 Minuten, ein- oder zweimal pro Woche, mit der Möglichkeit eines kurzen (telefonischen) SOS Supports, wenn es gerade mal „richtig brennt“.

Es gibt noch einen weiteren Grund. Erinnern Sie sich noch, als Sie anfingen Auto zu fahren? Dieser Stress, auf was man alles achten musste! Und dann: endlich geschafft! Der Stolz, den begehrten „Lappen“ endlich in Händen zu halten. Doch: wirklich Auto fahren konnten Sie erst nach vielem Üben, Üben, Üben. Je intensiver, desto besser!

So ist es auch beim Coaching. Sie arbeiten nachhaltig und intensiv an sich, haben jemanden an der Seite, der Sie ressourcenorientiert und ganzheitlich unterstützt (indem auch persönliche Dinge angesprochen werden dürfen). Sie investieren in Ihre Transformation … und meistern „nebenbei“ erfolgreich Ihre Herausforderung! Deshalb „meine Pakete“ 😊.

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Herzliche Grüße
Astrid Winderl