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… und ewig dreht das Gedankenkarussell …

14. September 2023

„Der Geist ist alles. Was Du denkst, das wirst Du.“

BUDDHA

Neulich im Coaching berichtete eine Führungskraft, dass sie sich immer wieder in Gedankenkarussellen verliere und große Schwierigkeiten habe, „aus der Nummer wieder raus zu kommen“.

Immer dann, wenn sie eine Situation aus ihrer Sicht nicht zufriedenstellend gelöst habe, das Gespräch mit dem Mitarbeiter suboptimal gelaufen sei, sie dem Chef besser hätte „Kontra“ geben müssen, Beziehungsstress mit der Partnerin und die Kinder seien im Moment auch recht schwierig etc. ginge es los. Sie verliere sich in Selbstvorwürfen und Selbstkritik, formuliere fiktive Dialoge und würde sich anschließend ziemlich schlecht fühlen.

Die meisten von uns kennen das. Auslöser können sein:
– ganz allgemein Stress
– Ängste und Sorgen
– Ärger z.B. über das Verhalten bestimmter Personen
– nicht abgeschlossen Aufgaben oder ungelöste Probleme und Herausforderungen
– die Tendenz der übermäßigen Selbstreflexion oder Grübelei
– geringes Selbstbewusstsein
– innere Haltung und Gemütszustand
– mangelnde Achtsamkeit u.v.a.m. 

Und schon geht es los, die Gedanken kreisen um immer wieder die gleichen Themen. Es ist wie in einer Endlosschleife. Wir sind gefangen in einem permanenten Kreislauf, der zu nichts führt, uns keiner Lösung oder einem Ziel näherbringt, geschweige denn ein gutes Gefühl hervorruft. Im Gegenteil!

Wissenswert ist, dass unser Gehirn keinen Unterschied macht zwischen realen Situationen, die wir gerade erleben und für die wir eine Lösung suchen, oder einer Situation, die „nur“ in unserer Vorstellung stattfindet. Die physiologischen Vorgänge sind immer die dieselben, was die Neurochemie des Gehirns beeinflussen (insbesondere durch die Freisetzung des Stresshormons Cortisol) und auf Dauer zu Problemen führen kann.

Doch das muss nicht sein! Es lässt sich daran arbeiten, durch Achtsamkeitspraktiken, Yoga, Meditation, Atem- und Entspannungsübungen und viele andere Techniken, vor allem aber auch durch Bewusstheit, lassen sich diese „automatischen“ Gedankenschleifen durchbrechen.

Wie sehen Sie das? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Melden Sie sich gerne zu einem Austausch oder geben Sie Feedback! 🙂

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

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