Zum Hauptinhalt springen

Bringen Sie Ihre Botschaft auf die Straße 🚀?

„Die größte Herausforderung der Kommunikation ist die Illusion, dass sie stattgefunden hat.“

GEORGE BERNARD SHAW

Als Führungskraft haben Sie es sicher auch schon oft erlebt, dass Ihre Kommunikation nicht immer die gewünschte Wirkung erzielt. Ihr Team scheint nicht richtig zuzuhören, Entscheidungen werden missverstanden oder nicht wie besprochen umgesetzt.

  1. „Das habe ich doch schon gesagt!“ – Und ewig grüßt das Murmeltier.

Wie oft haben Sie das Gefühl, dass Sie immer wieder dasselbe sagen müssen? Sie erklären eine Aufgabe klar und deutlich, und dann wird doch nicht das geliefert, was Sie erwarten.

  • Hören Ihre Mitarbeiter:innen nicht richtig zu?
  • Ist Ihre Botschaft möglicherweise auf dem Weg verloren gegangen?
  • Was bedeutet „klar und deutlich“ wirklich?

Vielleicht wurde Ihre Botschaft gehört, aber nicht verstanden.

  1. „Das ist doch klar!“ – Das Problem mit den unausgesprochenen Erwartungen

Viele Führungskräfte erwarten von ihren Mitarbeiter:innen, dass bestimmte Dinge „selbstverständlich“, d. h. klar sind. Doch was für Sie klar ist, muss es noch lange nicht für Ihr Team sein. Wir setzen oft voraus, dass das Gegenüber genauso denkt wie wir selbst – aber tut es das? Oft bleibt die eigentliche Erwartung unausgesprochen (weil „es“ ja klar ist), was zu Missverständnissen führt.

  • Wie klar sind Ihre Erwartungen wirklich?
  • Wissen Ihre Mitarbeiter:innen genau, was SIE wollen und erwarten?
  1. „Das haben wir das doch besprochen!“ – Das Problem mit der Umsetzung

In Meetings wird viel besprochen, doch danach scheinen manche Punkte vergessen oder gar missverstanden worden zu sein.

  • Gibt es (für alle) klare Vereinbarungen und Verantwortlichkeiten?
  • Überprüfen Sie, dass das Besprochene auch wirklich so verstanden wurde, wie Sie es gemeint haben?
  • Oder geht vieles unter, weil Sie zu viele Annahmen getroffen haben?

Wenn Sie sich in diesen Beispielen wiederfinden, lade ich Sie zu einem kostenlosen Erstgespräch ein.

Ich helfe Führungskräften seit vielen Jahren dabei, durch gezielte, empathische Kommunikation ihr Team zu inspirieren, erfolgreich zu führen und voranzubringen.

Melden sich jetzt zu einem kostenlosen Erstgespräch an! Ich freue mich auf Sie!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

Was macht Sie besonders und einzigartig 🌟?

„Das Privileg eines Lebens ist es, der zu werden, der man wirklich ist.“

CARL GUSTAV JUNG

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was Sie als Führungskraft von anderen unterscheidet? Was Ihre ganz persönliche Stärke ist? Warum Sie die Führungsposition haben – und nicht Ihr Kollege/Ihre Kollegin? 🤔

Letztes Wochenende war ich auf einer spannenden Fortbildung. Es ging um das Erstellen von Reels – kurzen, knackigen Videos, die als Marketinginstrument immer wichtiger werden 🎥. Doch um ein wirklich erfolgreiches Reel zu erstellen, sollte man sich vorab diese Fragen stellen: Wer genau ist meine Zielgruppe? Was biete ich an, und vor allem – was unterscheidet mich von anderen?

Gerade die Antwort auf die letzte Frage ist nicht immer einfach. Sie zwingt uns, tiefer zu gehen und ehrlich zu reflektieren: Was sind meine Kernkompetenzen? Was kann ich besser als andere? Was macht mich, mein Angebot oder meine Führung einzigartig? 💡

Haben Sie sich diese Fragen schon einmal gestellt? Was ist IHRE einzigartige Stärke?

Der Prozess der Selbstreflexion kann herausfordernd sein, aber er ist entscheidend – nicht nur, um die eigene Position als Führungskraft zu festigen, sondern auch, um sich klar zu positionieren und authentisch zu zeigen, was man zu bieten hat.

Denn am Ende gilt: Nur wer seine Stärken wirklich kennt, kann sie gezielt einsetzen – im Job, in der Führung! 💪

Kommunikation ist eine meiner Stärken. In Schriftform (ganz frisch, mein brandneues Buch 😊 „Persönlichkeit führt“) oder mündlich. Doch ist dies auch Ihre? Bringen Sie Ihre Botschaft so auf die Straße, dass sie wirklich dort ankommt, wo sie wirken soll?

Als Führungskraft wissen Sie, wie wichtig klare und effektive Kommunikation ist.

Ich helfe Führungskräften dabei, ihre Kommunikation zu optimieren – sei es in der Zusammenarbeit mit (virtuellen) Teams, beim Geben von konstruktivem Feedback, beim Führen schwieriger Gespräche u.v.a.m. 🚀.

Möchten Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten auf das nächste Level heben? Zeigen, was Sie wirklich draufhaben?

Dann lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie Sie noch bessere Ergebnisse erzielen! Machen Sie den Unterschied und melden sich jetzt zu einem kostenlosen Erstgespräch 💬.

Ich freu mich auf Sie!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Es ist geschafft 🎉🎊🎈!

Ein lang gehegter Traum ist wahr! Endlich ist es soweit! Die ersten 10 Probeexemplare von meinem Erstlingswerk „Persönlichkeit führt“ sind gedruckt. Nach kleinen Optimierungen ist das Buch ab sofort im Vertrieb (zum Selbstkostenpreis) und kann bestellt werden 😊.

In dem Buch geht es darum, „Wie Sie durch eine starke Persönlichkeit authentisch und charismatisch führen, Ergebnisse liefern, Teams leiten und mit Leichtigkeit Ihre Mitarbeiter:innen begeistern.“ (= Untertitel)

252 Seiten geballtes Wissen „Rund um Führung“. Von praktischen Tipps und bewährten Methoden für den Führungsalltag (viele Modelle und Schaubilder inklusive), über Hintergrundwissen und Impulsen zu aktuellen Themen (z. B. Umgang mit Glaubenssätzen, Stress und Resilienz), bis hin zu Anregungen und Anleitungen zur persönlichen Weiterentwicklung. Aus der Praxis für die Praxis.

Ich war selbst Führungskraft in einem internationalen Hotelkonzern und arbeite seit über 20 Jahren mit Führungskräften in Coachings oder Workshops.

Sie sollten sich das nicht entgehen lassen, ich garantiere, es lohnt sich 😀! Sichern Sie sich jetzt ein Exemplar. Klicken Sie einfach auf den Link auf dieser Seite (über den Blogs), und Sie werden auf die Bestellseite weitergeleitet.
Dann dürfen Sie sich darauf freuen, zeitnah das Buch „live und in Farbe“ in Händen zu halten.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Spuren hinterlassen🦶, Teil 2

„Aus einem BALD sollte man öfter ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird.“

nach KURT M. STEIN

Beim letzten Mal habe ich habe Ihnen die Frage gestellt, welche Spuren Sie hinterlassen werden, heute erzähle ich Ihnen von meinen.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch Träume, Ideen oder eine Vision von seinem Leben hat. Bei einigen treten sie früher oder später in den Hintergrund, geraten sogar in Vergessenheit, doch sie waren da. Denken Sie an kleine Kinder, wenn sie von ihrem Traum erzählen: „Wenn ich groß bin, dann werde ich …!“

Mein Traum war tatsächlich schon sehr früh, einerseits etwas Eigenes auf die Beine zu stellen (die Familienchronik weiß zu berichten, dass mein erster Satz: „Selber matzen!“ war) und andererseits anderen zu helfen. Es war mir schier unmöglich andere leiden zu sehen. Es war mir wichtig, dass es möglichst allen gut geht und dass wir „lieb“ miteinander umgehen. Wenn meine jüngere Schwester ausgeschimpft wurde, heulte ich, nicht sie.

Ich hatte das große Glück Jobs zu finden und zu haben, in denen mir große Gestaltungsfreiheit eingeräumt wurde, in denen ich etwas Neues, Eigenes entwickeln durfte, in denen ich meine Ideen von „wertschätzendem Umgang“ miteinander umsetzen und verwirklichen konnte.
Später in meiner Selbstständigkeit als Coach durfte und darf ich noch heute Unternehmer:innen, Führungskräfte begleiten, unterstützen und darin bestärken, ihren ganz eigenen Weg zu finden und zu gehen, ihre Botschaft auf die Straße zu bringen. Ich habe tolle Menschen und Projekte betreut.

Ich habe vielleicht nicht am ganz großen Rad gedreht, doch ich durfte an vielen kleinen Rädchen drehen. Dafür bin ich wirklich dankbar!

Und nun habe ich noch einen weiteren lang gehegten Traum, eine „Spur“ verwirklicht.
So hat mich das Thema „Spuren hinterlassen“ nicht aus heiterem Himmel überfallen. Diesmal hat das Thema einen ganz konkreten Anlass.

Mein Buch „Persönlichkeit führt“ ist endlich im Druck und kommt ab September in den Vertrieb. Sie können sich natürlich auch jetzt schon ein Exemplar sichern. Klicken Sie einfach auf den Link auf dieser Seite (über den Blogs), und Sie werden auf die Bestellseite weitergeleitet.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Spuren hinterlassen🦶

„Aus einem BALD sollte man öfter ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird.“

nach KURT M. STEIN

Stellen Sie sich vor, Sie hätten in einer Zeitmaschine gesessen und blicken nun auf Ihr berufliches Leben zurück. Was wäre Ihre Bilanz?
Eher pragmatisch? Ich habe einen guten Job als Führungskraft gemacht! Ich habe mir die Rente verdient!
Oder doch eher erfüllt von der Überzeugung, Ihren Träumen und Visionen nicht nur gefolgt zu sein, sondern sie auch umgesetzt zu haben?

Führungskräfte, die die Verwirklichung ihrer Träume und Visionen reflektieren, sowie welche bleibenden, positiven Spuren sie hinterlassen wollen, tragen dazu bei, bewusster und verantwortungsvoller zu handeln und langfristig einen positiven Einfluss auf das Unternehmen und die Gesellschaft auszuüben, von der persönlichen Zufriedenheit ganz zu schweigen.

Spuren zu hinterlassen bedeutet, einen positiven und nachhaltigen Einfluss auf Menschen und Organisationen zu haben.
Für Sie als Führungskraft ist das wie eine kontinuierliche Reise, die Engagement, Vision und Authentizität erfordert. Indem Sie z. B. Ihre Werte klar kommunizieren, Ihre Mitarbeiter:innen fördern, nachhaltige Praktiken implementieren, authentisch handeln und Innovationen vorantreiben, können Sie eine bleibende und bedeutende Wirkung erzielen.

Welche Spuren wollen SIE hinterlassen?

Folgende mögliche Fragen können Sie dabei unterstützen:

👉  Was sind meine Kernwerte und inwieweit prägen sie meine Entscheidungen und Handlungen?

👉  Welchen Einfluss möchte ich auf mein Team oder mein Unternehmen haben, z. B. in Bezug auf Veränderungen oder Verbesserungen?

👉  Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um das Wachstum und die Entwicklung meiner Mitarbeiter:innen nachhaltig zu unterstützen?

👉  Wie kann ich zur gesellschaftlichen Verantwortung meines Unternehmens beitragen?

👉  Wie will ich in Erinnerung bleiben, z. B. welche Geschichten oder Erfolge sollen mit meinem Namen verbunden sein?

Sie haben sich schon oft vorgenommen, sich „bald mal“ die Zeit zu nehmen, doch es kommt immer etwas „Wichtigeres“ dazwischen? Gehen wir gemeinsam auf Spurensuche und starten gleich. Melden Sie sich jetzt zu einem kostenlosen Erstgespräch.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Erfolg ist 🏆🎉… ! Teil 3

„Erfolg ist die Summe kleiner Anstrengungen, die Tag für Tag wiederholt werden.“

ROBERT COLLIER

Ich sprach beim letzten Mal über den Zusammenhang zwischen der individuellen Definition von Erfolg und den intrinsischen Motivatoren. Je höher die Passung zwischen der persönlichen Erfolgsdefinition und den inneren Motivatoren ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns persönlich wohlfühlen und langfristig motiviert sind. Das wiederum führt zu mehr Erfüllung und Zufriedenheit in den jeweiligen Aktivitäten und fördert unsere Leistungs- und Einsatzbereitschaft, unser Engagement. Was treibt uns also an?

Zur Erinnerung: Als die sieben wichtigsten Motivatoren hatte ich benannt:

  • Autonomie
  • Kompetenz
  • Neugier
  • Wachstum
  • Sinnhaftigkeit
  • Beziehung
  • Herausforderung

Viele Menschen haben einen oder zwei „Hauptmotivatoren“, doch je breiter wir aufgestellt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir in unterschiedlichen Situationen und Rahmenbedingungen Erfüllung und Zufriedenheit finden.

Was heißt das konkret? Beispiele:

  • Ihnen ist es wichtig, weitgehend freie Hand in Bezug auf die Gestaltung und Steuerung Ihrer Projekte zu haben (Autonomie).
  • Sie haben sich über die Jahre ein umfangreiches Wissen und Fähigkeiten in Ihrem Fachgebiet angeeignet und bilden sich fort (Kompetenz).
  • Neues zu lernen und Dinge auszuprobieren macht Ihnen Freude, und Sie suchen immer wieder nach neuen Herausforderungen. Routine ist nicht so Ihr Ding (Neugier & Herausforderung).
  • Sie setzen sich regelmäßig neue Ziele und suchen nach Möglichkeiten, Ihre Fähigkeiten zu erweitern und ihre Karriere voranzutreiben (Wachstum).
  • Ihre Arbeit soll einen ökologischen oder sozialen Mehrwert haben. Sie möchten einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten (Sinnhaftigkeit).
  • Sie legen großen Wert auf ein harmonisches und unterstützendes Arbeitsumfeld und investieren viel Zeit in die Pflege guter Beziehungen zu Ihren Teammitgliedern (Beziehung).

Welcher der genannten Motivatoren ist Ihnen wichtig und konnten Sie bisher trotz Bemühungen nicht erfolgreich umsetzen? Ich unterstütze Sie gerne dabei. Melden Sie sich einfach zu einem kostenlosen Erstgespräch.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Erfolg ist 🏆🎉… ! Teil 2

„Erfolg ist die Summe kleiner Anstrengungen, die Tag für Tag wiederholt werden.“

ROBERT COLLIER

Beim letzten Mal stellte ich die Frage, was Erfolg ist. Da die Definition von Erfolg stark von individuellen Werten, kulturellen Normen und persönlichen Lebensumständen abhängig ist, kann für den Einen Erfolg bedeuten, was für den Anderen wenig relevant oder gar erstrebenswert ist.

Die Beschreibungen von Erfolg sind vielfältig und reichen vom Erreichen persönlicher Ziele, über berufliche, akademische, soziale & fämiliäre, finanzielle Erfolge bis hin zum Erreichen innerer Zufriedenheit und Glück u.a.m.
Eines allerdings dürfte allen Sichtweisen gemein sein. Erfolg fällt uns in aller Regel nicht in den Schoß, ist im Allgemeinen kein spontanes Ereignis oder womöglich kostenlos zu erwerben und liegt auch nicht auf der Straße, selbst wenn uns das immer wieder versprochen wird.

Für mich beschreibt dies das Zitat von Robert COLLIER „Erfolg ist die Summe kleiner Anstrengungen, die Tag für Tag wiederholt werden.“ sehr gut. Es nimmt Bezug auf unsere inneren Motivatoren, die uns antreiben, uns immer wieder ermuntern, weiterzumachen, beharrlich dranzubleiben, sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen, nicht aufzugeben, selbst wenn es mitunter nicht nur kleine, sondern auch schon mal recht große Anstrengungen sind, denen wir uns stellen.

Was also ist unsere ganz eigene Motivation, die uns nicht lockerlassen lässt, bis wir in unserem Sinne erfolgreich sind, Schritt für Schritt? Das hat nichts mit Ruhelosigkeit zu tun. Das schließt Innehalten und Genießen können keinesfalls aus!

Die wichtigsten sog. intrinsischen Motivatoren sind:

🚀 Autonomie & Selbstbestimmung

🚀 Kompetenz (Fähigkeiten entwickeln und einsetzen)

🚀 Streben nach Wissen & Erkenntnis (Neugier)

🚀 Wachstum & Weiterentwicklung (Lernen)

🚀 Sinnhaftigkeit & Zweck (Bedeutung)

🚀 Beziehung & Verbundenheit (Zugehörigkeit)

🚀 Herausforderung (Grenzen ausloten)

Haben SIE Ihren Weg zu Ihrem Erfolg schon gefunden, doch Ihr Ziel noch nicht erreicht? Lassen Sie uns gemeinsam nach einer zielführenden Abkürzung suchen, was auch anderen vor Ihnen bereits erfolgreich gelungen ist. Melden Sie sich gerne zu einem kostenlosen Erstgespräch.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

Erfolg ist 🏆🎉… !

„Erfolg ist die Summe kleiner Anstrengungen, die Tag für Tag wiederholt werden.“

ROBERT COLLIER

Ja, was ist eigentlich Erfolg? Es gibt viele inspirierende und humorige Sprüche zu Erfolg. Von „Erfolg ist: wenn Dich Dein Chef um Rat fragt.“, über „… wenn Du im Stau auf der Überholspur stehst:“ bis zu „… wenn Du morgens aufstehst, abends ins Bett gehst und dazwischen tust, was Du willst.“ (Bob Dylan).

Die Antwort darauf ist gar nicht so einfach. Warum diese Frage? Weil ich mir diese Frage immer wieder selbst stelle. Noch vor ein paar Jahren dachte ich tatsächlich, der Erfolg schiene immer dort zu sein, wo ich gerade nicht bin. Private Krisen, persönliche Tiefs, berufliche Rückschläge (Auswirkungen von Corona, Ukrainekrieg etc.).

Doch worauf ich immer wieder verweise ist, dass wir alle Führungskräfte sind. Ganz real in unserem Unternehmen, auch ich war und bin Führungskraft. Aber wir führen eben nicht nur andere, wir führen zunächst einmal uns selbst. Ich hatte vor ein paar Jahren den Eindruck, ich stecke fest. Es ging irgendwie (aus meiner Sicht!) nichts richtig voran, trotz der vielen Fortbildungen. Ich habe mich irgendwann gefragt, ob es vielleicht an mir liege 🤔? War ich mir womöglich selbst im Weg? Ich schien nicht mehr in der Lage, meine Erfolge zu sehen. (Kein Wunder, weil es sie nicht gab, war meine Denke. Ich war wie vernagelt).

Was habe ich getan, um aus diesem unseligen Kreislauf rauszukommen? Ich habe mir Unterstützung geholt. Ich habe erkannt, dass die Lösung, alles selbst hinbekommen zu wollen, keine wirkliche Lösung war. Ich habe erkannt, dass es kein Ausdruck von Unvermögen und Schwäche ist, als Führungskraft und – in meinem Fall – ausgebildeter Coach Hilfe in Anspruch zu nehmen, im Gegenteil.

Mit Unterstützung meiner Mentor:innen kam ich endlich wieder „auf Spur“. Ja, es ist Arbeit. Doch es lohnt sich! Ich bin sehr dankbar für die vielen wertvollen Impulse, die sie mir geben, für den Perspektivenwechsel, z. B. bei mir selbst auch den Erfolg sehen zu können (nicht nur bei den anderen), was ich tatsächlich erreicht habe, meine ganz eigene „Erfolgsstory“.

Kennen Sie das? Erweitern auch Sie Ihre Sicht auf sich selbst und Ihre Möglichkeiten! Melden Sie sich gerne zu einem kostenlosen Erstgespräch.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

Die berühmten blinden Flecke … (Teil 3)

„Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir sind – oder wie wir konditioniert wurden, sie zu sehen.“

STEPHEN COVEY

Wie kann ich Menschen anregen, an ihren Problemen oder blinden Flecken zu arbeiten, wenn sie diese doch gar nicht sehen oder wahrhaben wollen und sich ihrer nicht bewusst sind?

Ob das die Führungskraft ist, die sich in Besprechungen vornehmlich auf die Fehler und Schwächen ihrer Mitarbeiter:innen fokussiert, statt deren Stärken und Erfolge zu würdigen, weil das als selbstverständlich vorausgesetzt wird und keiner Erwähnung bedarf.

Oder der Mitarbeiter, der jedes Mal bei der leisesten Vermutung von Kritik an seiner Person aggressiv und laut reagiert, mit der Begründung: Das läge nur am Anderen und dessen Persönlichkeit, er selbst wäre nicht so, das sei der Situation geschuldet, und er würde nur auf den anderen reagieren.

Beide sind sich der Auswirkungen Ihres Verhaltens (Demotivation, Beeinträchtigung der Arbeitsatmosphäre und Zusammenarbeit im Team, Reduzierung von offener Kommunikation, bis hin zu Unsicherheit und Stress einzelner etc.) nicht bewusst.

Unabhängig davon, ob es sich um Mitarbeiter:innen oder Führungskräfte handelt, … diesen Menschen ihre blinden Flecke auf eine effektive und respektvolle Weise deutlich zu machen, erfordert Empathie, Geduld, eine einfühlsame Kommunikation und Vorbereitung, sowie eine offene und unterstützende Umgebung, in der sich die Person sicher fühlt, sich öffnen kann.

Wie kann das gehen? Nachfolgend skizziere ich Ihnen ein paar hilfreiche Strategien, die je nach Person und Situation angepasst werden dürfen:

– Feedback (immer!) anhand konkreter, überprüfbarer Beispiele geben

– Einfühlsame Sprache verwenden (Ich-Botschaften)

– Aktiv Zuhören

– Offene Fragen stellen

– Persönliche Erfahrungen teilen

– Positive Aspekte betonen

– ggfs. gemeinsame Lösungen erarbeiten

– Rückmeldung erbitten

– Zeit, Raum & Geduld (Veränderung braucht Zeit und die Person den Raum, darüber nachzudenken)

– ggfs. professionelle Unterstützung empfehlen, z. B. Coaching

Wie ist es bei Ihnen? Konnten Sie IHRE blinden Flecke bereits identifizieren? Ich unterstütze Sie gerne bei deren Bearbeitung. Melden Sie sich einfach zu einem kostenlosen Erstgespräch.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

Die berühmten blinden Flecke … (Teil 2)

„Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir sind – oder wie wir konditioniert wurden, sie zu sehen.“

STEPHEN COVEY

Beim letzten Mal habe ich über die berühmten Flecken (anderer 😉) berichtet. Von Menschen, bei denen WIR beschreiben können, was deren Problem ist, die es selbst jedoch nicht sehen oder wahrhaben wollen.

Wo sind Ursachen für blinde Flecken zu suchen? Hier spielen viele Gründe eine Rolle. Sie können psychologische, emotionale und soziale Aspekte umfassen, zum Beispiel:

Selbstwahrnehmungsverzerrung: Das Gehirn blendet problematische Aspekte des eigenen Verhaltens aus, um das Selbstwertgefühl zu schützen. Ein sehr mächtiger Faktor!

Psychologische Abwehrmechanismen: Mechanismen wie Verdrängung, Rationalisierung oder Projektion helfen, unangenehme Wahrheiten zu vermeiden. Indem Probleme nicht gesehen oder anerkannt werden, schützen sich Menschen vor emotionalem Stress und Angst oder Gefühlen wie Scham und Schuld.

Persönlichkeitsmerkmale: Menschen mit einem übertrieben positiven Selbstbild oder überhöhtem perfektionistischen Anspruch an sich, haben oft Schwierigkeiten, eigene Probleme zu sehen oder anzuerkennen, da sie ihr (unrealistisches) Selbstbild aufrechterhalten wollen. 

Gewohnheit & Normalisierung: Mitunter haben sich Menschen so sehr an eine Situation oder ein Verhalten gewöhnt, dass es ihnen selbst normal erscheint.

Soziale & kulturelle Einflüsse: Soziale und kulturelle Normen können beeinflussen, was als problematisch angesehen wird und was nicht. Auch ist es in manchen Kulturen oder sozialen Gruppen nicht üblich, offen über Probleme zu sprechen oder Schwäche zu zeigen. Dies kann zu weniger Bewusstheit und Anerkennung eigener Probleme führen.

Schon diese kleine Auswahl an Gründe verdeutlicht, dass das Nicht-Erkennen eigener Probleme ein komplexes Phänomen ist.

Es kann eine große Herausforderung sein, eine Person zu motivieren, an sich zu arbeiten, wenn sie nicht erkennt/erkennen will, dass sie blinde Flecken hat. Dennoch gibt es paar Möglichkeiten und Strategien, die hilfreich sein könnten. Dazu mehr beim nächsten Mal.

Sind SIE weitergekommen an der Bearbeitung IHRER blinden Flecke? Ich unterstütze Sie gerne. Melden Sie sich einfach zu einem kostenlosen Erstgespräch oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

Die berühmten blinden Flecke …

„Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir sind – oder wie wir konditioniert wurden, sie zu sehen.“

STEPHEN COVEY

Sie kennen bestimmt auch Menschen im beruflichen und privaten Umfeld, bei denen Sie genau beschreiben könnten, was deren Problem ist, doch die Menschen selbst sehen es nicht oder können es nicht sehen. Wobei wir selbst vielleicht auch den ein oder anderen blinden Fleck haben. Je nach Grad der Selbstreflektiertheit ist der größer oder kleiner.

Blinde Flecke finden sich in vielen Bereichen, zum Beispiel:

Emotionale Befindlichkeiten – Sie bemerken nicht, wie gestresst und erschöpft Sie sind, obwohl die Anzeichen offensichtlich sind. Oder Sie sind richtig sauer und projizieren Ihre Gefühle auf andere.

Selbstwahrnehmung – Mitarbeiter:innen, der ihre Fähigkeiten in ihrem Arbeitsbereich überschätzen und ihr Verbesserungspotenzial nicht erkennen.

Verhalten in Beziehungen – Die Führungskraft, die sich ihrer Wirkung nicht bewusst ist und nicht sieht, wie sehr ihre Handlungen und Worte andere verletzten. Die nicht bemerkt, wie respektlos und demotivierend ihr Führungsstil ist.

Vorurteile & Stereotype – Der Arbeitgeber, der unbewusst bestimmte Bewerbergruppen
z.B. auf Führungspositionen bevorzugt oder benachteiligt.

Arbeitsplatz & Teamdynamik – Das Teammitglied, dass nicht registriert, dass es durch seine ineffiziente Arbeitsweise die Teamleistung beeinträchtigt.Die Führungskraft, die Spannungen und Konflikte im Team nicht wahrnimmt und ignoriert.

Persönliche Entwicklung – Die Führungskraft, die nicht sieht, dass ihre negativen Denkmuster ihr Wachstum und Wohlbefinden (und das anderer) behindert. Die nicht erkennt, dass sie sich im Stillstand befindet und ihr Entwicklungspotenzial nicht mehr nutzt „sie habe genug gelernt!“.

… und vieles mehr!

Das nächste Mal werde ich über mögliche Gründe und Ursachen berichten, warum Menschen ihre eigenen Probleme oft nicht erkennen, die für andere doch so offensichtlich sind.

Möchten Sie nicht gerne endlich an Ihren blinden Flecken arbeiten? (Keine Sorge, wir finden sie 😉). Dann melden Sie sich zu einem kostenlosen Erstgespräch oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

Was haben Fehler und Helfer gemeinsam?

„Der einzig wirkliche Fehler ist der, aus dem wir nichts lernen.“

HENRY FORD

Was haben Fehler und Helfer gemeinsam? Richtig! Dieselben Buchstaben, nur die Reihenfolge ist anders, es handelt sich um ein sog. Anagramm. Wie halten Sie’s mit Fehlern? Wie Ingrid Steeger „Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug!“ oder eher wie James Joyce „Ein Genie macht keine Fehler!“? Häufig fehlt hier beim Zitieren allerdings der bezeichnende Nachsatz „Seine (gemeint ist das Genie) Irrtümer sind die Tore zu neuen Entdeckungen.“ … gut, auf diese Entdeckungen warten wir dann eben noch ein bisschen 😉.

Wobei es richtig ist, dass aus Irrtümern und Fehlern bedeutende Erfindungen und Entdeckungen entstanden sind, sei es das Penicillin durch Alexander Fleming oder die Post-it Notes durch Dr. Spencer Silver.

Tatsächlich sind Fehler, die wir machen, oft wertvolle Helfer für persönliches Wachstum, Lernen und Entwicklung. Sie fördern

  • Lernchancen, um aus Erfahrungen zu lernen und Ähnliches zukünftig zu vermeiden.
  • Resilienz, indem sie die Fähigkeit stärken, mit Rückschlägen umzugehen.
  • Selbstreflexion, um unsere Lernfelder zu erkennen und an ihnen zu arbeiten.
  • ein Wachstumsmindset, indem sie eine Kultur unterstützen, in der Fehler als Chancen zur Verbesserung gesehen werden, statt als Misserfolge.
  • Demut und Empathie. Sie lehren uns demütig und empathisch mit unseren und den Fehlern anderer umzugehen.

Natürlich ist der Umgang mit Fehlern (z. B. Fehlentscheidungen, Fehlinterpretationen, unangemessenes Verhalten) auch ein Thema in den Coachings oder Workshops. Wir schauen auf die jeweilige Situation, wenn etwas suboptimal verlief, die Emotionen, Bedürfnisse etc., und leiten daraus individuelle Handlungsstrategien ab, um daraus zu lernen (s. o.). Friede-Freude-Eierkuchen ist keine Option. Fehler müssen schon benannt werden, die Frage ist eher wie. Immer wertschätzend, ressourcen- und lösungsorientiert!
Letzeres meint übrigens auch Sie selbst und Ihren Umgang mit eigenen Fehlern 🤗.

Möchten Sie gerne an solchen oder ähnlichen Themen arbeiten? Dann melden Sie sich zu einem kostenlosen Erstgespräch oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

 

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

 

Wer nichts wagt, der nichts verliert!

„Deine Zeit ist begrenzt, also verschwende sie nicht damit, das Leben von anderen zu leben.“

nach STEVE JOBS

Aber gewinnen eben auch nicht! Sie kennen sicherlich den eigentlichen Ausspruch. Er vermittelt die Botschaft, dass Mut und Risikobereitschaft wesentliche Komponenten für Fortschritt, Entwicklung und letztlich Erfolg sind, ob beruflich oder privat. Alles andere ist Stillstand, Sie bewegen sich im Allbekannten, in Ihrer Komfortzone, sind sozusagen auf Autopilot und … Sie verlieren nichts. Alles bleibt, wie es ist (zumindest denken wir das).

Ich habe es gewagt – allen Unkenrufen zum Trotz. „Warum tust Du Dir das an? Verkauf doch Dein Haus und mach‘ Dir ein schönes Leben!“ Das ist nicht mein Ding! Ich habe stattdessen Gas gegeben (tue es immer noch) und bin dabei, mein Business nochmals neu aufzustellen. Ich habe ein Buch geschrieben (es geht jetzt tatsächlich „schon“ in den Druck 😉), diverse Weiterbildungen gemacht zum Thema digitale Neukund:innengewinnung, und zur Zeit lerne ich gerade das Aufsetzen von YouTube Anzeigen. Nicht gerade meine Bauwelt, recht viel Technik, ich darf mich jeden Tag aus meiner Komfortzone bewegen.

Was erwartet uns, wenn wir nicht nur gackern, sondern ins (arbeitsreiche, anstrengende und mitunter unbequeme) Tun gehen? Um nur ein paar zentrale Punkte zu nennen:

🍀 Wachstum und Entwicklung

🍀 Möglichkeiten und Chancen

🍀 Überwindung von eigenen Ängsten und Unsicherheit/en

🍀 Erfahrungen und Erkenntnisse

🍀 Transformation des Ichs

Es erfordert Mut, Entschlossenheit und Beharrlichkeit (im Sinne von dranbleiben), andere Wege zu gehen! Was Sie davon haben?
Sie gewinnen die Möglichkeit, über sich selbst hinauszuwachsen und Ihren Handlungsspielraum zu erweitern. Sie sind – gerade als Führungskraft – Vorbild für andere, indem Sie sie inspirieren und motivieren, ebenfalls mutig zu sein und ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Und Sie werden belohnt! Sie führen ein erfüllteres und zufriedeneres Leben! Stillstand kann jede/r! Machen Sie’s anders!

Möchten Sie gerne an solchen oder ähnlichen Themen arbeiten? Dann melden Sie sich zu einem kostenlosen Erstgespräch  oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe!? Teil 2

„Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.“

EPIKTET

Ich hatte beim letzten Mal von einem Workshop als Auftakt zu einem „Unternehmens- und Führungskultur“- Prozess mit Bereichsleiter:innen und Vorständen eines Unternehmens berichtet. Der mehrtägige Workshop war super gelaufen, Stimmung bestens, Ergebnisse ebenfalls. Im letzten Teil des Workshops, in dem es um Maßnahmenplanung und -verabredung ging, „passierte“ es dann. Ich visualisierte gerade die Ergebnisse am Flip, drehte mich um und sah den „schwierigen“ Bereichsleiter Herrn F., vor dem mich die HRlerin gewarnt hatte, eifrig in seinen Laptop tippen.

In meinem Kopf rasten die Gedanken. Von „Mist, jetzt ist es doch passiert! Genau wie die HRlerin gesagt hat. Hat sich ausgeklinkt. Schreibt Mails.“ über die Frage „Was machst Du jetzt? Auf die Spielregeln verweisen? Keine private Nutzung von Handy und Laptop!“ u.a.m. Irgendwann kam der rettende Gedanke: „MOMENT, Du sagst den Führungskräften immer, sie sollen beim Feedbackgeben Wahrnehmung von Interpretation unterscheiden. Könntest Du selbst auch mal versuchen. Du weißt doch gar nicht, was er wirklich macht!“ Gedacht, getan. Ich wandte mich also Herrn F. zu und fragte: „Herr F., ich sehe Sie schreiben in Ihrem Laptop. Wie kommt’s?“ Er blickte hoch und antwortete: „Oh Frau Winderl, entschuldigen Sie bitte! Das hätte ich vorher sagen müssen!“ und weiter an die ganze Runde gewandt: „Kollegen, ich hab‘ gedacht, ich nehm‘ Frau Winderl Arbeit ab und tippe die Verabredungen in eine Mail. Die schick ich Euch später dann zu. Dann habt Ihr’s alle gleich. Spart auch Zeit.“ Innerlich habe ich mir die Stirn abgewischt und gedacht „Uff, Gott sei Dank. Nochmal gutgegangen!“ Zum Glück war ich keiner meiner Vorannahmen (= Interpretationen) gefolgt.
Wir Profis neigen mitunter dazu, anderen Empfehlungen zu geben, die wir selbst dann nicht befolgen. Doch wie Sie sehen, sind auch wir lernfähig 😀.

Kennen Sie das und/oder möchten Sie gerne an solchen oder ähnlichen Themen arbeiten? Dann melden Sie sich zu einem kostenlosen Erstgespräch oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe!?

„Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.“

EPIKTET

Diese Redewendung zeigt auf, dass Menschen, die Expert:innen in ihrem Bereich sind, manchmal bei sich selbst weniger aufmerksam sind. Wie zum Beispiel Ärzt:innen, die nicht regelmäßig zur Vorsorge gehen.

Der Spruch kam mir in den Sinn, als ich über den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Interpretation und deren Bedeutung für Feedback-Geben nachdachte. Letzteres kann ziemlich in die Hose gehen, wenn man den Unterschied nicht beherzigt. Ein immer wiederkehrendes Thema in meinen Führungscoachings. Dazu war mir ein Beispiel eingefallen, das mir selbst vor ein paar Jahren passiert ist.

Ich führte im Rahmen eines Prozesses „Unternehmens- und Führungskultur“ einen Kickoff-Workshop mit den Bereichsleiter:innen und Vorständen eines Unternehmens durch, das gerade fusioniert hatte. Ich kannte den Personalvorstand, ansonsten war das mein Einstand in der neuen Firma. Die HRlerin und ich hatten alles Nötige vorbereitet. Sie hatte mich auch vorgewarnt, dass der Bereichsleiter Finanzen sehr schwierig sei und die Maßnahme für unnötig halte. Da er eine herausgehobene Position im Unternehmen habe, würden jedoch viele seiner Verhaltensweisen geduldet. Es sei keine Seltenheit, dass er in einer Besprechung im Führungskreis mit Vorstand seinen Laptop zücke und eMails abarbeite, er habe „schließlich Besseres zu tun“.

Der Workshop lief „wie Butter“. Wir hatten Spielregeln für den Workshop verabredet, u.a. keine „private“ Benutzung von Handys und Laptops in den Sitzungen (Wunsch des Vorstands) und arbeiteten intensiv an den Themen. Ich konnte mich nicht beklagen, die Arbeitsatmosphäre war super, die Ergebnisse konstruktiv.

Und dann kam die Arbeitseinheit im letzten Teil des Workshops, in dem die Ergebnisse zusammengetragen und Maßnahmen verabredet werden. Ich stand am Flip und visualisierte die Ergebnisse. Nach einer Weile drehte ich mich um … und mein Blick fiel auf den „schwierigen“ Bereichsleiter. Er hatte gerade seinen Laptop hervorgeholt, aufgeklappt und tippte … ja was?

Wie hätten Sie reagiert?
Was dann tatsächlich passierte, erzähle ich Ihnen beim nächsten Mal.

Bis dahin. Ich wünsche Ihnen noch eine gute Woche!

Viele Grüße
Astrid Winderl

Chaos als der natürliche Zustand der Dinge 🤔? Teil 2

„Inmitten des Chaos liegt auch eine Chance.“

SUN TZU

Ich habe beim letzten Mal von der Führungskraft Georg berichtet. Georg war ursprünglich ins Coaching gekommen, weil er die ineffiziente Arbeit seiner Mitarbeiter:innen, die entsprechend mäßigen Ergebnisse und seine Reaktion darauf, wie er sich ausdrückte, „mangelhaften“ Stressbewältigungsstrategien für die Ursache seines zunehmenden Unbehagens in seinem Arbeitsumfeld hielt.

Wir haben tatsächlich auch an Themen wie Stress und Resilienz gearbeitet. Die Lösung für viele unserer Probleme fängt allerdings oft im Kopf an, weil unser Denken und unsere Einstellung eine zentrale Rolle bei der Art und Weise spielen, wie wir Herausforderungen wahrnehmen und bewältigen. Georg war infolgedessen nicht auf die Idee gekommen, dass das Chaos (eine Bezeichnung seiner Mitarbeiter:innen für die Situation) in seinem Arbeitsumfeld mit ihm als Führungskraft zu tun haben könnte.

Tatsächlich steht „Chaos“ oft als Synonym für Unklarheit, fehlende oder wenig Planung und Struktur, unklare Rollen und Verantwortlichkeiten, häufige Unterbrechungen, mangelhafte Kommunikation sowie fehlende oder unzureichende Informationen, oft wechselnde Teammitglieder, eine hohe Fluktuation usw. Genau das war bei Georg der Fall.

Was haben wir getan? Das A und O ist tatsächlich Klarheit. Klarheit in allen Bereichen. Klarheit bietet Sicherheit und Orientierung. Menschen sehnen sich danach, es sind menschliche Grundbedürfnisse. Wir haben seine Ziele formuliert und eine Art individuellen Leitfaden abgeleitet, den er nun Schritt für Schritt umsetzt. Um nur einen Auszug zu nennen: Rollen und Verantwortlichkeiten sind nun klar (nach Fähigkeit) und nicht mehr zufällig zugeordnet, Prioritäten, Ziele, Abläufe und Prozesse sind klar definiert, wir arbeiten an Themen wie Regelkommunikation und strukturierten Feedback- und Teamgesprächen. Es klappt zunehmend besser. Mit der Übung steigt die Sicherheit (und die Sicherheit).

Kennen Sie das und hätten auch gerne Unterstützung? Dann melden Sie sich zu einem kostenlosen Erstgespräch oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

Chaos als der natürliche Zustand der Dinge 🤔?

„Inmitten des Chaos liegt auch eine Chance.“

SUN TZU

Nun mag man das Chaos wie Nietzsche als den natürlichen Zustand der Dinge oder wie Einstein als den besten Freund des Genies betrachten, doch die Mitarbeiter:innen von Georg sehen das anders. Die finden es nur nervig und stressig … und gehen früher oder später.

Georg war nicht auf die Idee gekommen, von einem chaotischen Arbeitsumfeld zu sprechen und noch weniger darauf, dass es einen Zusammenhang zu seinem Führungsverhalten gibt. Die häufigen Missverständnisse in der Kommunikation, die Spannungen im Team, die recht hohe Fluktuation, die Krankenstände und eher mäßigen Ergebnisse seines Team hatte er auf die ineffiziente Arbeit seiner Mitarbeiter:innen zurückgeführt. Was soll man machen? Heutzutage findet man einfach keine richtig guten Leute mehr und es sind sowieso zu wenig bei zu viel Arbeit. Das kann nicht funktionieren! Stress pur. Deshalb war er auch ins Coaching gekommen.

Georg ist ein ruhiger und zurückhaltender Mensch. Seine Kommunikation ist eher „leise“ und unaufdringlich und lässt mitunter Klarheit und Eindeutigkeit vermissen. Er ist sehr strukturiert und hat die Tendenz, sich in Details zu verlieren. Er will alles richtig und perfekt machen, hat gewisse Schwierigkeiten zu priorisieren … und delegieren nur wenn’s unbedingt sein muss. Organisation ist keine seiner Kernkompetenzen, das sei sicher auch ein Stressfaktor, bei der vielen Arbeit. Meetings werden spontan einberufen, wenn’s mal wieder richtig brennt. Er beklagt die aus seiner Sicht ineffiziente Arbeit seiner Mitarbeiter:innen, tut sich jedoch schwer, seiner Unzufriedenheit durch entsprechende Gespräche und Feedback Ausdruck zu verleihen, „die müssten das doch selbst sehen!“.

Wie sind wir vorgegangen? Wir haben an den Themen (Aus-)Wirkung seines Verhaltens, Struktur, Klarheit und der Entwicklung von Georgs Führungsqualitäten gearbeitet.
Mehr davon beim nächsten Mal …

Kennen Sie das auch und benötigen vielleicht sogar Unterstützung? Dann melden Sie sich jetzt zu einem kostenlosen Erstgespräch  oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

 

Sind Frauen die „besseren“ Menschen?

„Frauen sind nicht automatisch besser als Männer. Doch die Welt braucht mehr von den Qualitäten, die traditionell mit dem weiblichen Geschlecht assoziiert werden, wie Empathie, Mitgefühl und Sensibilität.“

DESMOND TUTU

Mit Bedauern 😉 muss ich feststellen: Natürlich nicht! Aufgrund der großen Resonanz auf „Frauen führen anders … Männer auch!“ vom letzten Mal, habe ich mich entschieden, weitere Aspekte des spannenden Themas aufzugreifen.

Viele werden dem Zitat von Desmond Tutu zustimmen. Vielleicht erscheint vor Ihrem inneren Auge eine Frau, die sich fürsorglich um andere kümmert oder es ist eine Frau wie auf dem obigen Bild, die zugewandt, offen, aufmerksam, interessiert wirkt.

Umso mehr schockiert es uns dann, wenn weibliche Führungskräfte ein Verhalten zeigen, das nicht dieser Vorstellung, sondern seinem Gegenteil entspricht und nur als unprofessionell, unangemessen und schäbig bezeichnet werden kann.
Beispiel 1. Eine sehr gute Freundin (weibliche Führungskraft) wird von der neuen Geschäftsführerin „gebosst“ (= Mobbing durch Vorgesetzte), mit gesundheitlichen Folgen.
Beispiel 2: Eine ähnliche Situation bei einer anderen Freundin, hier ist die Führungskraft eine ehemalige „gute“ Kollegin.
Beispiel 3: Einem mir bekannten verdienten Geschäftsführer wurde unerwartet zwischen Tür und Angel von der neuen Chefin mitgeteilt, man brauche ihn nicht mehr …!

Obwohl ich solche Situationen auch bei männlichen Führungskräften kenne, fielen mir spontan diese ein.

Warum? Frauen in Führungspositionen sind in oberen Etagen nach wie vor nicht der Normalfall und unterrepräsentiert. Sie fallen auf und sind anders sichtbar, auch was Bewertungen ihres Verhaltens anbelangt.

Außerdem werden möglicherweise auch Sie, wenn Sie einmal in sich gehen, feststellen, dass Sie recht klare Vorstellungen (Rollenklischees) von „Typisch Frau!“ und „Typisch Mann!“ und Glaubenssätze, was Frauen und was Männer tun, mit sich rumtragen.
Mir jedenfalls ging es so, als ich von den Beispielen hörte.

Kennen Sie das auch oder erleben Sie es womöglich gerade selbst? Sie fragen sich, wie Sie damit umgehen sollen?

Melden Sie sich jetzt zu einem kostenlosen Erstgespräch oder sichern Sie sich eines meiner Kennenlernangebote (Stress & Resilienz, Konfliktmanagement oder Glaubenssätze) unter astrid.winderl@winderl-partner.de.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Frauen führen anders … und Männer auch 😉!

„Weibliche oder männliche Führung ist nicht entweder/oder, sondern sowohl als auch.“

CONDOLEEZZA RICE

Es gibt viele Studien über Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Führungskräften. So wird immer wieder auf Unterschiede im Kommunikationsstil (Frauen eher kooperativ, Männer eher direkt), der Entscheidungsfindung (Frauen eher konsensbasiert, Männer eher unabhängig), bei Konfliktlösungen, der Risikobereitschaft etc. verwiesen. Manche Unterschiede sind unabhängig vom Geschlecht, variieren stark und sind individuell. Dennoch gibt es unbestritten Unterschiede, die das Ergebnis sozialer Erwartungen und gesellschaftlich/kultureller Rollen sind. Abgesehen davon, dass sich Vieles in Bezug auf Führungsverhalten lernen lässt.

Der Anlass, warum ich heute dieses Thema aufgreife ist „mal aus meiner Sicht drauf geschaut“. Die Zeiten ausschließlich über Empfehlungen neue Kund:innen zu gewinnen sind vorbei. Ich habe also einige Fortbildungen zum Thema „Digitale Neukundengewinnung“ absolviert. Zunächst bei männlichen Verkauf- und Marketingprofis, eine weitere bei einer weiblichen Spezialistin. Außerdem habe ich regelmäßig Coaching bei einer ebenfalls weiblichen Mentorin.

Unterschiede? Ja, eindeutig! Selbstverständlich ist das nicht repräsentativ.
Der auffälligste Unterschied war der Führungsansatz. Die „Jungs“ setzten auf Technik/en (auch im Kommunikationsstil), standardisierte erfolgsversprechende Prozesse und Herangehensweisen, klare Zielvorgaben und Ansagen, pragmatisch, sachlich.

Das war völlig in Ordnung! Ich habe viel gelernt, hatte jedoch dennoch häufig das „Gefühl“, dass es nicht richtig zu mir passt, als müsse ich mich verbiegen, um erfolgreich zu sein.

Bei den „Mädels“ war das anders. Der Satz „Du musst Deinen ganz eigenen Weg finden!“ war Musik in meinen Ohren. Selbstverständlich geht es auch hier nicht ohne standardisierte Prozesse, klare Zielvorgaben etc. Doch das Gefühl ist ein anderes. Ich bin inspiriert, motiviert und fühle mich als Person gesehen. … und nebenbei entspricht es auch meinem eigenen Führungsverständnis in meinen Coachings 😊.

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Melden Sie sich jetzt zu einem kostenlosen Erstgespräch.

Herzliche Grüße
Astrid Winderl

Das war ein richtig schöner Geburtstag! Danke!

„Das Leben ist ein Geschenk, das uns jeden Tag aufs Neue gegeben wird. Feiere jeden Moment!“

nach JEAN JACQUES ROUSSEAU

Eigentlich wollte ich über etwas anderes berichten. Mein Buch. Ein Ende des Projektes ist (endlich!) in Sicht. Das Lektorat ist durchlaufen, jetzt beginnt der Buchsatz, nach der Freigabe der Druck. Doch dazu ein anderes Mal.

Mir kam mein Geburtstag dazwischen. Das an sich ist nicht erstaunlich. Alle Jahre wieder 😄. Ich hatte diese Woche. Doch diesmal war ich im Vorfeld – offen gestanden – etwas unglücklich.

Zum Hintergrund: In unserer Familie werden die Geburtstage geradezu zelebriert. Das war schon in meiner Kindheit so. Das Zimmer wird mit Girlanden dekoriert, ein spezieller Geburtstagskuchen gebacken (ein mit Lieblingsleckereien des Geburtstagskindes gespickter Gugelhupf), auf dem festlich geschmückten Tisch steht der Geburtstagsblumenstrauß, die Lebenskerze und natürlich liegen da auch die Geschenke. Es ist ein ganz besonderer Tag, denn der Tag der Ankunft dieses einzigartigen Menschen auf der Welt wird gewürdigt und gefeiert. Das Geburtstagskind muss sich an diesem Tag um gar nichts kümmern, es steht im Mittelpunkt und darf genießen. Eine schöne Tradition!

Was war diesmal anders? Ich war tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben alleine, d.h. ohne irgendein Familienmitglied (Partner, Tochter), das mich am Morgen „live und in Farbe“ begrüßte. Es hatte sich dieses Jahr so ergeben. Das sah ich pragmatisch „Ist halt so!“, doch glücklich war ich nicht darüber.

Und dann wurde es doch ein ganz besonderer Feiertag, für den ich sehr dankbar bin!

Ich bekam mehrere telefonische Geburtstagsständchen in verschiedenen Sprachen, mir wurden Blumensträuße von Fleurop geliefert inklusive eines kleinen Mini-Gugelhupfs (auch eine Premiere, herzlichen Dank liebe Gesa ❤️), unzählige Anrufe und Whatsapp-Nachrichten. Ich war freudig überrascht und ganz angerührt, wie viel Menschen an mich gedacht und gratuliert haben. Nicht nur die Familie und Freund:innen, auch Nachbar:innen, viele aus meinem beruflichen Umfeld und aus den Sozialen Netzwerken. … in der Familie haben wir natürlich nachgefeiert 🎂 🎁 🎉.

Solche Feiertage bringen Menschen zusammen. Sie sind Ausdruck von Gemeinschaft und Verbundenheit. Es ist auch eine Zeit, Beziehungen zu stärken, Wertschätzung, Zuneigung und Freude zu zeigen, das Leben an sich zu feiern, sowie – in meinem Fall – über sich selbst nachzudenken, neue Erfahrungen zu sammeln und darauf zu vertrauen, dass sich alles zum Besten wenden wird.

Das sollte uns nicht nur an Geburtstagen immer wieder bewusstwerden!

Vielen herzlichen Dank Euch/Ihnen allen!

Herzliche Grüße
Astrid Winderl