Das treibt mich gerade um.
Wieder gab es Reportagen, in denen Coaching kritisch beleuchtet wurde.
Doch was dort sichtbar wurde, war irritierend.
Dass diese Themen öffentlich gemacht werden, ist richtig.
Machtmissbrauch darf nicht unter dem Deckmantel von Entwicklung verschwinden.
Was mir dabei jedoch Sorgen macht, ist etwas anderes.
Plötzlich steht eine ganze Branche unter Generalverdacht.
Als wäre jede Form von Coaching Manipulation
und darauf ausgelegt, Abhängigkeit zu erzeugen.
Nein, das ist nicht so!
Denn es gibt Menschen, die Verantwortung tragen für das, was sie auslösen.
Die nicht mit Druck und Angst arbeiten, sondern mit Klarheit und Werten.
👉 Genau deshalb ist mein Schmetterlingsprinzip entstanden.
Natürlich wird für Coaching Geld verlangt.
So wie für jede andere professionelle Leistung auch.
Denn seriöse Coaches sind fundiert ausgebildet und bilden sich stetig weiter.
Das Problem ist nicht das Honorar.
Das Problem entsteht dort, wo Angst geschürt wird,
wo Kontrolle als Transformation verkauft wird.
Was ich mir wünsche und mir persönlich wichtig ist, ist eine differenzierte Betrachtungsweise.
Wenn Erfahrungen problematisch waren, sollten sie benannt werden.
Sachlich und konkret.
Damit andere informiert entscheiden können.
Ich ermutige Menschen, sich auszutauschen.
Auch über ihre Erfahrungen mit mir.
Transparenz ist kein Risiko für mich.
Sie ist ein Zeichen von Qualität.
Eine Arbeit, die tragfähig ist, hält Rückfragen aus.
Und Begleitung, die wirklich stärkt, führt nicht in Abhängigkeit, sondern in Eigenverantwortung.
Es wäre hilfreich, wieder stärker auf etwas zu setzen, das oft verloren geht:
auf gesunden Informationsaustausch auf Augenhöhe, statt auf Polemik.
Und auf den eigenen inneren Kompass zu hören.
Dieses Thema berührt mich auch mein Verantwortungsgefühl.
Pauschalurteile hinterlassen Unsicherheit.
Und das führt dazu, dass Menschen sich keine Unterstützung mehr holen,
selbst dann nicht, wenn sie sie dringend brauchen.
Wenn Sie gerade unsicher sind:
Stellen Sie Fragen.
Lassen Sie sich erklären, wie jemand arbeitet.
Und wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt, dann gehen Sie.
Ohne Rechtfertigung.
Wie sehen Sie das?
Herzliche Grüße
Astrid Winderl
